02.04.2026 10:00
Darts
Darts-Spektakel in Samsen: Paul Krohne und Bunchai Wiglamuk triumphieren beim 3. Storchen Cup
Veranstaltung war ein voller Erfolg / Jannis Jürgens: „Ich glaube, wir haben hier in der Region ein Statement gesetzt"
Zwei Tage, zwei Sieger und eine Stimmung, die selbst die Profis beeindruckte: Der 3. Samsener Storchen Cup hat am vergangenen Wochenende neue Maßstäbe gesetzt. Während am Freitag der sportliche Ehrgeiz und hochklassige Averages im Vordergrund standen, verwandelte sich die Halle am Samstag in einen Hexenkessel für die Lokalmatadore. Was als lokales Dartturnier begann, hat sich spätestens mit der dritten Auflage zu einer festen Größe im regionalen Sportkalender entwickelt. Das Organisationsteam um Lasse und Jannis Jürgens zog nach dem Event ein durchweg positives Fazit, auch wenn der Weg dorthin für die Verantwortlichen mit ordentlich Adrenalin verbunden war.
Freitag: Hochspannung und Profi-Niveau
Der Freitag stand ganz im Zeichen des "Masters". In einem packenden Finale setzte sich Paul Krohne knapp mit 5:4 gegen Finn Chudziak durch. Die Zahlen unterstreichen das Niveau: Krone glänzte mit einem 88er Average, während Chudziak mit 84 ebenfalls eine starke Leistung ablieferte. „Das war spielerisch wirklich hochklassig“, resümiert Jannis Jürgens vom Orga-Team. „Am Freitag hatten wir strikte Zeitpläne, damit bei den Profis jeder Walk-on und jeder Zeitplan passte. Es war stressig für uns, aber es hat extrem gut funktioniert.“ Ein kleiner Wermutstropfen war ein technischer Defekt: Ein Internetausfall kappte den Livestream für die Zuschauer zu Hause. In der Halle selbst bekamen die Fans davon jedoch nichts mit und feierten die zahlreichen 180er und High-Finishes.
Samstag: Die „komplette Eskalation“ für die Lokalmatadore
Am Samstag verschob sich der Fokus vom Profi-Sport hin zur puren Party-Atmosphäre. Hier standen die lokalen Helden im Rampenlicht. Im Finale triumphierte Bunchai Wiglamuk über Yannick Rinsche. Auch wenn die genauen Statistiken hier noch ausgewertet werden, war die Stimmung der eigentliche Sieger des Abends. „Am Samstag waren nur Darts-Verrückte da, die die komplette Eskalation vorhatten“, beschreibt Jürgens die Atmosphäre. „Die Fans haben jeden, der auf die Bühne gelaufen ist, unfassbar in den Himmel gejubelt. Gefühlt haben wir bei unserem Einlauf mehr Autogramme gegeben als die Profis am Freitag.“
Hinter den Kulissen sorgte ein dediziertes Medienteam dafür, dass der Storchen Cup auch digital glänzte. Mit Erfolg: Die Marke von 1.000 Followern auf Instagram wurde geknackt. Für das zehnköpfige Organisationsteam, das von etwa 40 bis 50 freiwilligen Helfern unterstützt wurde, ist dieser Erfolg Bestätigung für die harte Arbeit der letzten Monate. Jürgens bleibt trotz des Erfolgs bodenständig und richtet den Dank an das gesamte Team: „Wir denken uns die ganzen Inhalte ja eigentlich nur aus. Dahinter stehen aber 40 bis 50 Helfer, die die Theke machen, auf- und abbauen und alles möglich machen.“
Nach einer kurzen Verschnaufpause soll in der kommenden Woche die detaillierte Analyse folgen. Für die vierte Auflage steht vor allem eine stabilere Internetleitung auf der Wunschliste. Doch das Grundgerüst steht fester denn je. „Dieses Jahr war eine Steigerung zum letzten Jahr, die gar nicht zu beschreiben ist“, so Jürgens abschließend. „Es sind Nuancen, die das Bild perfekt machen. Ich glaube, wir haben hier in der Region ein Statement gesetzt, an das so schnell keiner herankommt.“ Die Darts-Fans in Samsen und Umgebung dürfen sich also sicher sein: Der Storchen Cup wird auch in Zukunft für „magische Nächte“ am Board sorgen.
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