24.01.2009 00:00

13. Spieltag


Nicu Lassel ,,Vor allem die Leistungsträger haben nicht zu ihrer Form gefunden“
    VfL Hameln - ASC Göttingen 61:80 (36:44).
Im Spitzenspiel des Tabellenvierten VfL Hameln gegen den Ligadritten aus Göttingen mussten sich die Jungs aus der Rattenfängerstadt deutlich mit 61:80 geschlagen geben. Dabei begann das Team von Coach Nicu Lassel mit vollster Konzentration und kam gut in die Begegnung. Nach einem Auftakt nach Maß führte der VfL mit 5:0 und dies machte den rund 300 Zuschauern Hoffnung auf mehr. Nach einer 17:15-Führung nach dem ersten Viertel wurde die Zuversicht auf einen erneuten Sieg immer größer. Doch von nun an zeigten die Gäste aus Göttingen, warum sie zu den Spitzenteams der Liga gehören. Mit drei Dreiern in Folge zog der ASC punktemäßig davon und führte zwischenzeitlich mit 31:23. Dank eines starken Schlussspurts und durch erfolgreiche Dreipunktewürfe von Zans Grobinsch und Timo Thomas blieb Hameln zur Halbzeit noch in Schlagdistanz. Völlig desolat hingegen zeigte sich der VfL nach der Pause. Göttingen baute seine Führung auf 57:36 aus. Erst nach 04:35 Minuten im dritten Viertel erzielte Christoph Götte die ersten Punkte für die Gastgeber. Die Königsblauen um Ex-Bundesligaspieler Selim Mulic spielten kombinationsstark und waren gerade unter dem Korb eine Klasse besser. Der VfL spielte an diesem Tag sein Offensivspiel nicht konsequent genug aus. Zu oft wollten die Hamelner mit dem Kopf durch die Wand. Mit einem ernüchternden 48:72 ging es ins letzte Viertel. Das Spiel war damit praktisch entschieden. Nicu Lassel ließ im letzten Abschnitt Spieler aus der zweiten Reihe wie Tobias Meyer, Tobias Stender und Felix Haeckel aufs Parkett. Und diese machten ihre Sache mehr als ordentlich. Angetrieben von Aufbauspieler Jakob Faas ließen die VfL-Korbjäger nur acht Punkte im letzten Abschnitt zu. „Wir haben zu viele Chancen zugelassen, gerade bei den Rebounds hat man gesehen, dass wir auf allen Positionen körperlich im Nachteil waren“, äußerte sich ein enttäuschter Nicu Lassel nach der Partie. Zudem war der VfL-Coach unzufrieden mit der Leistung  einiger Spieler: „Vor allem die Leistungsträger haben nicht zu ihrer Form gefunden. Wir waren heute einfach im Kopf zu langsam und taktisch nicht voll auf der Höhe.“ Trotz der Niederlage richtet sich der Blick von Lassel mit Zuversicht auf den nächsten Gegner. „In Bremerhaven treffen wir auf die jüngste Mannschaft der Liga. Da können wir hoffentlich mit unseren erfahrenen Spielern etwas mitnehmen.“
                                >>>Bilder vom Spiel gibts hier
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