18.01.2009 00:00

12. Spieltag

VfL-Coach Lassel trotz deutlichem Sieg nicht zufrieden
Vegesacker TV – VfL Hameln   36:84  (20:32).
Mit einem deutlichen 84:36-Sieg im Gepäck kehrten die Basketballer des VfL Hameln von ihrem Auswärtsspiel beim Vegesacker TV zurück. Jedoch täuscht das deutliche Ergebnis darüber hinweg, dass der VfL sich sehr schwer tat, in das Spiel zu finden. Wie schon im letzten Spiel starteten die Hamelner mit einer unterirdischen Wurfquote von der Dreierlinie (0 von 7) und vergaben dazu auch noch einfachste Wurfchancen in Brettnähe. Einzig allein die körperliche Unterlegenheit des Gegners verhinderte, dass die mutig aufspielende Mannschaft von Trainer Nathan Barg den Vorsprung ausbauen konnte. Das erste Viertel ging verdient mit 14:11 an die Gastgeber, die jedoch schon im zweiten Viertel dem zunehmenden Druck der Hamelner nicht mehr standhalten konnten und dieses somit mit 6:21 zugunsten des VfL ausging. Coach Nicu Lassel war jedoch alles andere als zufrieden und schickte die Mannschaft alleine in die Kabine, nachdem er Kapitän Timo Thomas und Aufbauspieler Jakob Faas instruiert hatte. „Das ist zwar eine ungewöhnliche Maßnahme, aber ich habe beim Abschlusstraining und auch vor dem Spiel deutlich gesagt, welche Einstellung ich gegen den Tabellenletzten erwarte. Dem gab es nichts hinzufügen und somit sollte die Mannschaft einmal alleine Gedanken über ihr Auftreten machen“, so Coach Lassel kurz und knapp. Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst so aus, als wenn der VfL-Express nun endlich ins Rollen kommen würde, jedoch schlichen sich wieder eine Reihe von unnötigen Fehlern im Angriff und der Verteidigung ein, so dass der TV das Viertel mit 11:19 zwar verlor, aber doch recht offen gestaltete. Erst nach der Umstellung der Verteidigung und der doch nun höheren Konzentration während der letzten zehn Minuten wurde mit 5:33 etwas Ergebniskorrektur betrieben. „Wir haben nächste Woche ein Spitzenspiel gegen den ASC, für das wir uns viel vorgenommen haben. Jedem muss klar sein, dass mit dieser Einstellung kein Blumentopf zu gewinnen ist“, so auch ein selbstkritischer Kapitän Timo Thomas, der damit seinem Trainer sicherlich aus dem Herzen spricht. Auch Teammanager Heinrich Lassel konnte die Vorstellung des Teams nicht erklären: „Die Leistung in Vegesack war indiskutabel, aber auch solche Spiele müssen gewonnen werden. Die Mannschaft ist jedoch in der Lage sich gegen starke Gegner zu steigern, das wird sie am Samstag gegen den Tabellendritter ASC Göttingen mit Sicherheit auch tun“.
VfL Hameln: Christoph Götte (11 Punkte), Moritz Loth, Boris Bonhagen (4), Markus Lohne (10), Alexander Lück (10/2 Dreier), Timo Thomas (21/1), Michael Albers, Felix Haeckel (2), Zans Grobinsch (4), Jakob Faas (18/6), Tobias Meyer (4), Benno Wunderlich.
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