09.01.2011 20:24

VfL siegt dank starker Mannschaftsleistung

Gelungener Hinrunden-Abschluss zum Start ins neue Jahr / Lassel: „Jeder hatte seinen Anteil am Sieg“

TSV Lesum-Burgdamm - VfL Hameln  80 : 90  (42:41).

1.Viertel: 24:21, 2.Viertel: 18:20,  3.Viertel: 20:34,  4.Viertel: 18:15

In einem hart umkämpften und hart geführten Regionalligaspiel (57 Fouls!) setzten sich die Hamelner Basketballer am Ende mit 90:80 (41:43) gegen den TSV Lesum-Burgdamm durch. „Ich bin heute sehr zufrieden mit dem Einsatz und dem unbedingten Willen zum Sieg den meine Mannschaft an den Tag gelegt hat. Wir wollten den Sieg einfach mehr als der TSV und haben vor allem in den der Verteidigung heute eine starke Leistung gezeigt", lobte daher auch VfL-Coach Nicu Lassel sein Team. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel mit viel Körpereinsatz, in dem es keine Mannschaft schaffte sich abzusetzen. So drehten die Gastgeber eine 17:13-Führung des VfL in der achten Minute noch in eine 21:24-Führung zum Ende des erstens Viertel. Dabei verpassten es die Hamelner die leichte optische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Ein ähnliches Bild ergab sich im zweiten Viertel, indem der VfL wieder eine Führung von fünf Punkten (6. Minute) nicht ausbauen konnte, sondern durch einen Korbleger von Marek Pazur in letzter Sekunde mit einem Punkt Führung in die Halbzeit ging. Die Halbzeitabsprache von Trainer Nicu Lassel fiel trotz der verpassten Chancen ruhig und konstruktiv aus. „Wir haben über lange Strecken gut verteidigt, haben dann allerdings zu oft nicht konsequent zu Ende verteidigt wodurch der TSV zu einfachen Punkten in der Zone kam. Zudem haben wir unsere Schnelligkeit über das Feld nicht ausgespielt und das Spiel zu sehr über die rechte Seite aufgezogen. Diese Dinge habe ich in der Halbzeit angesprochen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie meine Jungs diese Anweisungen umgesetzt haben", so Lassel, der an diesem Abend ohne Teammanger Heinrich Lassel und Co-Trainer Sebastian Gatz die alleinige Betreuung des Teams inne hatte. Und tatsächlich starteten die neu eingestellten Spieler voll durch, überrannten die Lesumer förmlich und gewannen das dritte Viertel mit 34:20 (!). Einziges Problem war weiterhin, dass man die aggressive und gute Verteidigung nicht in jedem Angriff bis zum Schluss durchspielte, wodurch die Gastgeber weiterhin zu einfachen Punkten in der Zone kamen. Die körperlich überlegenden Bremer bestraften dabei jedes Ausbleiben der Helpside und hielten sich dadurch selbst im Rennen.

Letztes Viertel mit Spannung: TSV-Lauf droht Spiel zu kippen


In einer immer intensiver werdenden Partie starteten die Lesumer stark in das letzte Viertel und legten einen 12:3 Lauf hin, so dass das Spiel zu kippen drohte. Der TSV hatte sich auf 80:85 heran gekämpft und schickte die Gäste nun reihenweise an die Freiwurflinie. Und tatsächlich zeigte der VfL an der Freiwurflinie Nerven und traf nur drei seiner acht zugesprochenen Strafwürfe. Da die Abwehr aber weiterhin gut stand und keinen Punkt mehr zuließ, gewann man die letzte Begegnung der Hinrunde letztendlich verdient und steht nun mit sieben Siegen und vier Niederlagen außerordentlich solide hinter der Spitzengruppe der Liga. „Uns konnte heute nichts zurückwerfen. Wir haben Wilko und Timo mit fünf Fouls verloren, haben uns oft das Leben im Angriff selbst schwer gemacht und von der Freiwurflinie nur 20 von 32 Freiwürfen getroffen. Der Schlüssel zum Erfolg lag heute ganz deutlich in der hohen Einsatzbereitschaft meiner Jungs über 40 Minuten eine intensive Verteidigung spielen zu wollen. Das haben wir uns vorgenommen und das haben wir letztendlich auch umgesetzt", so ein sehr zufriedener Coach. In der Offensive konnten sich an diesem Abend alle neun Spieler in die Korbschützenliste eintragen, was die Ausgeglichenheit des Kaders wieder einmal unter Beweis stellt. Da sich TSV sehr darauf konzentrierte VfL-Kapitän Timo Thomas auszuschalten, der sich zehn seiner 21 Punkte an der Freiwurflinie erarbeiten musste, öffneten sich Räume für alle anderen Spieler, die den Ball stets zum besser platzierten Spieler passten. „Wir waren für den Gegner heute schwer zu lesen. Boris hat die meisten seiner 16 Punkte mit viel Druck zum Korb erzielt, während Jakob mit fünf erfolgreichen Dreiern den Gegner aus der Distanz für jede nachlässige Verteidigung bestrafte. In der Verteidigung fielen zudem besonders  Benno, Michael und Felix auf, die uns zudem sehr wichtige Rebounds gesichert haben. Unterm Strich eine starke Mannschafsleistung und ein Sieg an dem jeder seinen Anteil hatte", so Coach Lassel abschließend.
VfL Hameln: Thomas (21/1 Dreier), Faas (17/5), Bonhagen (16/1), Wunderlich (10), Haeckel (8/1), Reinholz (8), Albers (6/2), Feuersenger (3), Loth (1).
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