08.11.2008 00:00

6.Spieltag

Lassel mit Verteidigung und Angriff überhaupt nicht zufrieden / VfL-Basketballer gehen im letzten Viertel unter / 27 Punkte von Timo Thomas
VfL Hameln – TuS „Red Devils“ Bramsche 74:104 (35:50).

1.Viertel:
20:23, 2.Viertel: 15:27, 3.Vietel: 29:27,   4. Viertel: 10:27.

Mit 104:74 kamen die Basketballer des VfL gegen den TuS Bramsche mächtig unter die Räder. Wie im Spiel gegen Göttingen fanden die Gastgeber nicht ihren Rhythmus und lagen schnell mit 12:3 (4. Minute) hinten. Mit viel Einsatz schaffte man es jedoch, das erste Viertel mit 20:23 ausgeglichen zu gestalten. Im weiteren Verlauf wurde die Schwachstelle des VfL wieder einmal offensichtlich und die Bramscher um Center Voss punkteten nach Belieben in Brettnähe, so dass die Hamelner mit einem 15-Punkte-Rückstand in die Kabine gingen. Dort fand VfL-Coach Nicu Lassel deutliche Worte für die Vorstellung seines Teams. „Sicherlich waren uns die Bramscher mit drei Spielern über zwei Metern deutlich überlegen, allerdings war ich mit der Verteidigung und auch dem Angriff meiner Jungs absolut nicht einverstanden“, ging der Trainer mit seinen Spielern hart ins Gericht. Diese nahmen die Kritik an und präsentierten sich im dritten Viertel aggressiver und konzentrierter. Durch die verbesserte Abwehr kam man zu zahlreichen Ballgewinnen, die im Angriff sicher verwandelt wurden. So reduzierte der VfL den 19-Punkte-Rückstand (35:59 in der 1. Minute) innerhalb von sieben Minuten auf vier Punkte. Allerdings lief bei dem Team ab dem Stand von 62:66 nicht mehr viel zusammen. „Wir haben ein echtes Problem im letzten Viertel. Wir dürfen einfach nicht so einbrechen wie wir das nun zum wiederholten Male getan haben“, so Kapitän Timo Thomas der nach seinem fünften Foul von der Bank aus zusehen musste, wie sein Team lediglich noch zehn Punkte zustande bekam. „Wir können über 40 Minuten einfach nicht das Innen- und Außenspiel von Topmannschaften unterbinden, dafür fehlt uns ein echter Center“, so auch Heinrich Lassel, der wie das Team hofft, dass sich die Situation mit Neuzugang Christoph Götte beim nächsten Spiel ändert. „Ich möchte mich im Namen der Mannschaft bei den tollen Zuschauer bedanken, die uns auch bei hohen Rückständen und bis zur letzten Minute super unterstützt haben“, so der Coach abschließend, der sich mit seinem Team nun auf das nächste Auswärtsspiel in Bremen vorbereiten muss.
VfL Hameln: Moritz Loth (6 Punkte/1 Dreier), Boris Bonhagen (5/1), Markus Lohne (15), Alexander Lück, Timo Thomas (27/5), Michael Albers, Felix Haeckel (4), Tobias Stender, Jakob Faas (9/1), Tobias Meyer (4), Benno Wunderlich (4).
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Team AWesA
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