15.11.2009 00:00

VfL geht in der Landeshauptstadt leer aus

Lassel: „Haben es nicht geschafft, unsere Fehlerquote zu reduzieren / Grobinsch bester VfL-Schütze
TK Hannover  -  VfL Hameln    86:79   (44:33).
1.Viertel: 25:20    2.Viertel: 19:13    3.Viertel: 24:22    4.Viertel: 18:24

Der VfL Hameln, der in Hannover ohne Regionalliga-Topscorer Timo Thomas (an Grippe erkrankt) und Boris Bonhagen (verletzt) auskommen musste, legte furios los: Dank einer zunächst aggressiven Mannverteidigung konnten die Mannen um Jakob Faas ihre Längennachteile auf den „großen“ Positionen kompensieren und kontrollierten bis zum Stand von 20:14 in der achten Minute das Spiel. Doch ab da an klappte bei den VfLern nichts mehr: Ballverluste, Fehlpässe und Fehlwürfe nutzten die Hannoveraner rigoros aus und gingen mit einen Lauf von 11:0 innerhalb von zwei Minuten mit 25:20 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel baute der TKH die Führung bis zur  vierten Minute auf 35:22 weiter aus. Die Gäste aus der Rattenfängerstadt verkürzten zwar  auf 37:28, konnten jedoch ihr Spiel nicht stabilisieren und gingen mit einem Elf-Punkte-Rückstand (44:33) in die Pause. Wer aber geglaubt hat, dass das Team von Nicu Lassel nach der Pause das Spiel besser in den Griff bekommen würde, wurde enttäuscht. Hannover baute die Führung bis zur  fünften Minute der zweiten Halbzeit sogar auf 21 Punkte zum 58:37 aus. Erst jetzt besannen sich die VfLer auf ihre kämpferischen Tugenden und kämpften sich bis zum letzten Viertel wieder auf 13 Punkte heran (68:55). Mit sechs Punkten von Zans Grobinsch und sieben Punkten von Markus Lohne schafften die Hamelner in der vierten Minute sensationell den Ausgleich zum 70:70. Das Spiel war plötzlich wieder offen, aber die Landeshauptstädter wehrten sich und konnten wiederum auf 79:72 davon ziehen. Man kam in der achten Minute des letzten Viertels nochmals auf drei Punkte heran, letztlich reichte es allerdings nicht, um den Spieß noch einmal umzudrehen. In den letzten vier Minuten entschied der Hannoveraner Himmel mit elf Punkten praktisch im Alleingang die Partie für den TK. „Wir haben immer wieder Zwischensprints des TK Hannover zugelassen. Das darf uns in einem so richtungweisenden Spiel nicht passieren. Wir haben es nicht geschafft, die Fehlerquote zu reduzieren“,  analysierte ein sehr unzufriedener und enttäuschter VfL-Coach Lassel. Die besten Akteur in Reihen der Gäste waren Benno Wunderlich und der verletzt ins Spiel gegangene Zans Grobinsch, die gemeinsam 35 Punkte verbuchen konnten. Auch Markus Lohne, der wie immer unermüdlich dagegen hielt, aber in einigen Offensiv-Aktionen glücklos blieb, betonte: „Die Mannschaft zeigt immer den Willen, aber in einigen Phasen passte es einfach nicht. Auch wenn es schwer fällt, wir müssen positiv bleiben“. „Wir müssen nach vorne schauen und uns auf die nächsten Spiele fokussieren“, forderte auch Teammanager Heinrich Lassel. Für die Partie gegen TSV Neustadt am Samstagabend hofft man im VfL-Lager, dass Timo Thomas und Boris Bonhagen Trainer Nicu Lassel wieder zur Verfügung stehen.
VfL Hameln: Zans Grobinsch (21/3), Markus Lohne (16/1), Benno Wunderlich (14), Moritz Loth (8/1 Dreier), Jakob Faas (9/2),  Michael Albers, Felix Haeckel (je 4), Lars Feuersenger (3/1), Tobias Stender, Jan Erik Kunze.
332 / 384

Autor des Artikels

Team AWesA
Team AWesA
Das Team AWesA stellt Euch die aktuellsten Sportnachrichten aus Hameln-Pyrmont kostenlos zur Verfügung. Bei Fragen und Anregungen kannst Du uns gern kontaktieren. Schickt ihr uns Infos, bereiten wir diese zu vollwertigen Artikeln auf.
Telefon: 05155 / 2819-320
info@awesa.de

Webdesign & CMS by cybox