01.11.2009 00:00

39 Thomas-Punkte! Aber VfL geht in Göttingen leer aus

Hamelner verlieren auswärts mit 77:86 / Nicu Lassel: „Nur Kampf alleine reicht in dieser Liga nicht“
    ASC Göttingen – VfL Hameln 86:77 (41:31)
1.Viertel: 28:10, 2. Viertel: 13:21, 3. Viertel: 21:27, 4. Viertel: 24:19.

Die Basketballer des VfL Hameln verloren ihr Auswärtsspiel beim ASC Göttingen mit 86:77 und kassierten somit ihre dritte Auswärtsniederlage. Zunächst begann das Team von Nicu Lassel konzentriert und führte in der zweiten Minute nach zwei Dreiern von Timo Thomas mit 6:0. Nachdem die Hamelner dann einige Chancen ausließen, um die Führung auszubauen, überrannten die Göttinger das VfL-Team mit einem Lauf von 22 Punkten, darunter fünf Dreier, zum 22:6. Ohne große Gegenwehr bauten die Göttinger ihre Führung bis zum Ende des Viertels auf 28:10 aus. Die Gäste hatten in dieser Phase Probleme mit der eigenartigen Bodenbeschaffenheit in der Göttinger Halle (ein Schaumstoffboden) und dem Ball, der beim Dribbeln auf diesem Boden schwer zu kontrollieren war. Im zweiten Viertel gelang es dem VfL Hameln, den hohen Rückstand nach und nach zu verkürzen und kam dank eines überragenden Timo Thomas, der in diesem Viertel zehn Punkte (weitere drei Dreier) erzielte, auf zehn Punkte zum 31:41 Pausenstand heran. Nach dem Seitenwechsel war es wieder Timo Thomas, der mit erneut drei Dreiern den VfL Hameln ins Spiel brachte und in der vierten Minute des dritten Viertels auf fünf Punkte zum 47:42 verkürzte. Eine tapfer kämpfende VfL-Mannschaft sah nun die Chance, dass an diesem Abend in Göttingen doch noch ein Sieg möglich ist und kam bis zum Ende des dritten Viertels sogar auf vier Punkte heran (62:58). Mit den gewonnenen zweiten und dritten Vierteln ging das Lassel-Team moralisch gestärkt in die letzte Spielperiode. Die VfLer haben oft gezeigt, dass sie im vierten Viertel mit ihrer guten Kondition über sich herauswachsen und jeden Gegner niederkämpfen können. An diesem Abend sollte es aber anders kommen. Der kämpferische Faktor stimmte zwar in der Mannschaft, aber eine für den VfL sehr ungewöhnlich schlechte Freiwurfquote (insgesamt 13:31), die sich bereits im zweiten Viertel (5 von 9 Freiwürfen) und im 3. Viertel (2 von 6) ankündigte, war die Hauptursache für die Niederlage. Diese Quote verschlechterte sich im letzten Dritten deutlich. Die Hamelner trafen nur noch 7 von 16 Freiwürfen. Sogar Thomas (4 von 8) und Zans Grobinsch (3 von 9) hatten an diesem Abend in dieser Halle große Probleme. Aber auch Markus Lohne traf nur vier von zehn Freiwürfen. So zeigte sich auch Trainer Nicu Lassel enttäuscht nach dem Spiel: „ Nur Kampf alleine reicht in dieser Liga nicht aus. Wir haben zwar wie geplant die Center aus dem Spiel genommen - Bode erzielte nur sechs Punkte - aber sonst lief an diesem Abend nicht viel zusammen“. Teammanager Heinrich Lassel: „Schade, heute war mehr drin. Es waren nicht die vielen großgewachsenen Göttinger Spieler, sondern die Kleinen, die uns mit zwölf Dreiern Probleme bereiteten. Mit der Freiwurfquote von 13 von 31 Freiwürfen haben wir uns dann selbst geschlagen. Da konnte auch unser überragender Timo Thomas nicht weiterhelfen.“
VfL Hameln: Lars Feuersenger, Moritz Loth (12 Punkte/4 Dreier), Markus Lohne (6), Jan Erik Kunze, Timo Thomas (39/9), Michael Albers (2), Felix Haeckel, Zns Grobinsch (13), Jakob Fass (5/1), Tobias Stender.
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