18.10.2009 00:00

VfL kommt in Bremerhaven nicht in Fahrt

Hamelner Basketballer unterliegen 92:104 / Lassel: „Von Anfang an nicht auf der Höhe“
BSG Bremerhaven - VfL Hameln 104:92 (53:44).
1.Viertel: 25:19, 2.Viertel: 28:25, 3.Viertel: 26:28, 4.Viertel: 25:20.

Die VfLer starteten schlecht ins erste Viertel und lagen nach sechs Minuten bereits mit 13:19 im Hintertreffen. Schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ein äußerst körperbetontes Spiel ab, auf das sich die Hamelner nur schwer einstellen konnten und somit auch zur Halbzeit verdient mit 53:44 hinten lagen. Bezeichnend in diesem Zusammenhang war, dass der VfL in der ersten Halbzeit mehr Fouls beging als der Gastgeber. „Meine Jungs haben den Kampf heute nicht angenommen und waren über das gesamte Spiel nicht auf dem Niveau, das an diesem Spieltag für einen Sieg gereicht hätte“, meinte VfL-Trainer Nicu Lassel. Nach dessen deutlicher Halbzeitansprache nahm sich das gesamte Team Besserung vor, was jedoch nicht in die Tat umgesetzt wurde. Trotz ihres teils jungendlichen Alters spielte die junge Truppe aus Bremerhaven ihren Stiefel runter und ließ die Hamelner nie auf mehr als fünf Punkte herankommen, um in der Folge wiederum auf 13 Punkte zum Stand von 99:86 davon zu ziehen. Zum Ende des Spiels versuchte das Team um Kapitän Timo Thomas alles, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Das war aber nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil: Neben dem Kapitän mussten Boris Bohnhagen und Moritz Loth in der Schlussphase des Spieles das Feld aufgrund von fünf Fouls verlassen. Insgesamt entfalteten die Hamelner nicht kontinuierlich ihr Spiel und störten die Mannen um Mark Grube (16 Punkte) und Junioren-Nationalspieler Anthony Canty (21) in ihre Aktionsradien nicht stark genug. „Wir waren von Anfang nicht auf der Höhe des Geschehens und haben uns demnach von einem an diesem Tag schnelleren und robusteren Team den Schneid abkaufen lassen“, schlussfolgerte ein enttäuschter Markus Lohne. Nun gelte es, so Hamelns Basketball-Chef Heinricht Lassel, an den Fehlern zu arbeiten, damit man sich bereits am kommenden Samstag in der Halle Einsiedlerbach den heimischen Anhängern in einer besseren Verfassung präsentieren könne.
VfL Hameln: Michael Albers (4 Punkte /1 Dreier), Boris Bonhagen (11), Jakob Faas (11/3), Lars Feuersenger, Zans Grobinsch (13/1), Felix Haeckel, Jan Erik Kunze, Markus Lohne (21), Moritz Loth (9 /3), Tobias Stender, Timo Thomas (23/3).
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