23.09.2009 00:00

Lassel-Team zum Auftakt vor hoher Auswärtshürde

VfL Hameln reist am Samstag nach Bramsche / Christoph Götte nicht mehr dabei




Zans Grobinsch und der VfL hoffen in Bramsche auf eine Überraschung.


 


TuS Bramsche – VfL Hameln (Samstag, 19.15 Uhr).
Nach einer langen siebenwöchigen und arbeitsintensiven Vorbereitungsphase starten die Basketballer des VfL Hameln nun endlich in die neue Saison. In unzähligen Trainingseinheiten, einem dreitägigen Trainingslager und insgesamt sieben Testspielen hat Coach Nicu Lassel sein Team auf die neue Spielzeit vorbereitet. „Es wird Zeit, dass es endlich los geht“, so der VfL-Trainer, der sich zufrieden mit der Einstellung seines Teams zeigt. „Die Jungs haben super mitgezogen und sind bereit für die Saison“, so Lassel. Am kommenden Samstag ist es endlich soweit. Das Team um Kapitän Timo Thomas fährt für das erste Auswärtsspiel zum TuS Bramsche, der nach drei vergeblichen Anläufen endlich den Aufstieg realisieren will. Um nichts dem Zufall zu überlassen, hat sich das Team von Trainer Martin Kroog gleich mit drei US-Amerikanern verstärkt. Neben Dirk Rhinehart, Tyrone Hamilton und Ross Ryden wird die Verantwortung vor allem auf Center Ingo Voss und Dreierspezialist Timo Völkering liegen. Ganz anders stellt sich die Situation dagegen beim VfL Hameln dar. Statt Verstärkungen für die kommende Saison, muss der VfL den Abgang von Christoph Götte kompensieren, dem es aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich sein wird, von Hannover nach Hameln zu pendeln. In wie viel Spielen Benno Wunderlich sein Team unterstützen kann, steht indes noch nicht fest, weil er sein Studium in London fortführen und nur zu wenigen Heimspielen einfliegen wird. „Das ist natürlich eine enorme Schwächung für unser Team. Chris und Benno sind Kämpfertypen, die wir auf dem Feld vor allem im Kampf um Rebounds vermissen werden“, so Abteilungsleiter Heinrich Lassel. Einziger Neuzugang im Kader ist der 17-jähirge Lars Feuersänger, der aus der eigenen Jugend hervorgeht und dem man sicherlich etwas Zeit geben muss, sich im Seniorenbereich zurecht zu finden. Unter diesen Voraussetzungen wird es für die Hamelner natürlich mehr als schwierig, die starke Leistung der abgelaufenen Saison zu wiederholen, in der der VfL einen starken vierten Platz belegte und dabei punktgleich mit dem Dritten ASC Göttingen war. „Unser großes Plus ist unsere mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit. Wenn alle gesund bleiben, haben wir zwar einen kleinen, aber trotzdem wettbewerbsfähigen Kader, in dem jeder Spieler seine Rolle kennt und sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt. Das Team hat sich selbst die Bestätigung des vierten Platzes als Saisonziel gesteckt, was aufgrund der Abgänge schwer genug werden wird“, so Coach Lassel abschließend.
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