01.11.2008 00:00

5.Spieltag

Göttingens Bundesliga-Reserve hat den längeren Atem / VfL-Trainer Nicu Lassel: "Meine Mannschaft hat sich aufgerieben"
BG 74 Göttingen – VfL Hameln 91:65 (41:29).

1. Viertel: 28:20  2.Viertel: 13:9   3. Viertel: 23:24   4.Viertel: 27:1

Mit einer deftigen 91:65 (41:29)-Niederlage im Gepäck kehrten die VfL-Basketballer von ihrem Auswärtsspiel bei der Bundesligareserve der BG Göttingen zurück. Der VfL erwischte keinen guten Start und lag nach wenigen Minuten mit 5:0 (1. Minute) und 15:7 (4. Minute) zurück. Erst in der 8. Minute des ersten Viertels kamen die Spieler um Kapitän Timo Thomas etwas besser ins Laufen und gestalteten das Spiel ausgeglichen (21:19). Insgesamt entwickelte sich ein physisch sehr intensives Spiel, das von beiden Seiten jedoch stets sportlich fair ausgefochten wurde. „Meine Jungs haben sich heute gegen die körperlich überlegenen Göttinger voll aufgerieben. Das Endergebnis fällt ein wenig zu hoch aus, denn unsere Trefferquote war heute unterirdisch und die BG konnte über die 40 Minuten zehn Spieler durchwechseln, ohne dass sie einmal in Rückstand geriet“, so VfL-Coach Nico Lassel. Bis Mitte des dritten Viertels blieb der VfL jedoch dank der guten kämpferischen Einstellung auf  Tuchfühlung und konnte Anfang des 4. Viertels den Rückstand auf fünf Punkte verkürzen. Jedoch fanden die darauffolgenden  Wurfversuche aus der Distanz wie zuvor nicht ihr Ziel und die BG punktete vor allem durch Prowitt (25 Punkte) im Lowpost nach belieben. Auch Bundesligaspieler Kuwalick erfüllte seine Aufgabe und traf bei 17 Punkten fünf Dreier. Als Timo Thomas, Markus Lohne und Moritz Loth mit ihren fünften Foul das Feld verlassen mussten, brachen bei dem VfL alle Dämme und die „Veilchen“ setzten sich innerhalb von fünf Minuten auf 82:61 ab. Die BG hatte am Ende aufgrund der deutlich tieferen Bank die bessere Puste und brachte das Spiel sicher nach Hause. „Wir sind heute in der Offense nicht wie gewohnt ins Laufen gekommen und hatten für unsere Verhältnisse eine schlechte Wurfquote“, bilanziert auch Kapitän Thomas kritisch. Teammanager Heinrich Lassel: “Zum Spiel ist alles gesagt worden, jetzt müssen wir uns auf das nächste schwere Heimspiel am Samstag gegen den ungeschlagenen  und ebenfalls Aufstiegskandidaten  „Red Devils“ aus Bramsche konzentrieren.“
VfL Hameln:
Boris Bonhagen (3 Punkte), Jakob Faas (6 Punkte/1Dreier), Felix Haeckel, (2), Markus Lohne (17), Moritz Loth (5/1), Alexander Lück (6), Tobias Meyer (2), Timo Thomas (22/3), Benno Wunderlich (2) und Kjell Behnke.
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