02.03.2020 09:51

Oberliga


Starke Leistung ohne Lohn – VfL unterliegt dem Spitzenreiter

Lassel: „Alle haben gekämpft und das Zusammenspiel hat wieder funktioniert“ / Hameln führt zur Halbzeit
    Thomas Behn VfL Hameln gegen ASC Goettingen
    Hamelns Center Thomas Behn gab unter dem Korb alles.

    VfL Hameln – ASC Göttingen II 68:85 (42:39).

    1. Viertel: 22:29, 2.Viertel: 20:10, 3.Viertel: 15:24, 4.Viertel: 11:22.
    Der VfL Hameln hat gegen den Tabellenführer ASC Göttingen II eine gute Leistung gezeigt – und ist dennoch leer ausgegangen. „Alle haben gekämpft und das Zusammenspiel hat wieder funktioniert. Die Anwesenheit von Dominic Ruge hat sich deutlich bemerkbar gemacht“, meinte Hamelns Abteilungsleiter Heinrich Lassel. Es ging ein merklicher Ruck durchs Team von Spielertrainer Tobias Stender – zur Pause führte der VfL sogar mit 42:39 gegen den Favoriten.

    Im ersten Viertel hielten die Hausherren bis zur achten Minute gut mit und führten mit 20:18. Die Göttinger konterten und legten in den Schlussminuten des Viertels einen 11:2-Lauf hin. Dementsprechend führte der ASC nach den ersten zehn Minuten mit 29:22. Das zweite Viertel gehörte dann komplett den „Rattenfängern“. Die Hamelner drehten auf und gewannen das Viertel klar mit 20:10 – eine gute Mannschaftsleistung, aus der Domnic Rudge mit 18 seiner insgesamt 23 Punkte besonders herausragte. So stand es zur Pause 42:39 für den VfL Hameln.

    Die Hoffnung war zu Beginn der zweiten Spielhälfte groß, dass die Gastgeber für eine Überraschung sorgen könnten – doch daraus wurde nichts. Die jungen Göttinger Spieler zeigten ihre Qualitäten, verteidigten aggressiv und wenn sie in Ballbesitz kamen, ging es schnell in Richtung Hamelner Korb. Darüber hinaus stimmte die Wurfquote bei den Unistädtern. Dadurch übernahm Göttingen schnell wieder die Führung und baute sie auf 12 Punkte (62:50) aus. Der VfL wehrte sich nach allen Kräften und verkürzte den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 57:63. 

    Das vierte Viertel begann hoffnungsvoll für die Hausherren. Durch einen Dreier und einem getroffenen Freiwurf durch Nils Schneider, stand es nur noch 61:63. Die Zuschauer witterten Hoffnung und glaubten an eine VfL-Überraschung. Dazu sollte es im Schlussspurt allerdings nicht reichen, bei den Hamelnern, die für das erreichte Ergebnis sehr viel Kraft investierten, schwanden langsam die Kräfte und damit die Treffsicherheit. „Dass Lars Feuersenger das ganze Spiel mit Knieproblemen spielte und Tobias Stender während des vierten Viertels mit einer sehr schmerzhaften Oberschenkelverletzung das Spielfeld verlassen musste, machte sich in den Schlussminuten sehr bemerkbar. Die junge Göttinger Mannschaft hat auf einem technisch hohen Niveau gespielt und traf zudem aus allen Lagen sehr sicher“, erklärte Lassel. Somit hatte der Tabellenführer leichtes Spiel, den VfL Hameln in der Schlussphase doch noch deutlich mit 85:68 zu besiegen. „Unsere Mannschaft hat den Kampf gegen das gute Göttinger Team angenommen und ein gutes Spiel geliefert. Sollten wir am Samstag auch beim SC Weende Göttingen im Entscheidungsspiel so auftreten, ist dort ein Sieg durchaus möglich“, zog Lassel viel Positives aus der Leistung seiner Basketballer.
    VfL Hameln: Dominic Rudge (23 Punkte/ 3 Dreier), Nils Schneider (15/1), Tobias Stender (11/1), Thomas Behn (10), Lars Feuersenger (7/1), Jan Feuersenger (2), Hendrik Wollenberg, Lukas Brede, Sven-Thiemo Klose und Kristopher Sochor
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