15.08.2025 08:32

Sportler des Jahres


Jetzt mit Video: Das große Finale ist entschieden: Das ist der Sportler des Jahres!

Wir präsentieren Euch die Top-Drei / „Ich bin nur ein kleiner Teil eines großen Team-Puzzles“

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Von links: Sven Schädel (Vater von Lukas Schädel/TSV Eintracht Nienstedt), Janne Siegesmund (VfL Hameln), Marie Fricke (MTV Bad Pyrmont) und Marvin Dratius (Geschäftsführer Lomapharm).

Elf Monate lang haben die Sportlerinnen und Sportler Hameln-Pyrmonts alles gegeben. Und im Rahmen der Sportlerwahl, die das gesamte Jahr von der Firma Lomapharm präsentiert wurde, habt Ihr über elf Monate hinweg – anhand unserer kleinen Vorauswahl – entschieden, welcher Akteur Euch in jeder Woche, in jedem Monat und über das gesamte Sportjahr gesehen am meisten überzeugt hat. Bereits vor einigen Wochen haben wir die Jahreswahl der elf Monatsgewinnern gestartet. Ihr habt mir überwältigendem Feedback darauf geantwortet und damit zur mit Abstand größten AWesA-Sportler-Wahl des Jahres beigetragen.

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr habt Ihr auch in diesem Jahr wieder Eure Top-Fünf aus den insgesamt elf Monatsgewinnern durch Eure Stimmen bei Facebook und Instagram bestimmt. Anschließend haben wir uns wieder eine fünfköpfige Jury ins Boot geholt - bestehend aus Marvin Dratius (Geschäftsführer Lomapharm), Maria Bergmann (1. Vorsitzende Kreissportbund), Peter Bormann (2. Vorsitzender Kreissportbund), Thomas Bertram (Kreisfußballvorsitzender) und Robin Besser vom Team AWesA.  „Dadurch sollten auch die Nominierten eine Chance auf den Sieg bekommen, deren Sportart oder Verein nicht die gleiche Popularität wie andere aufweisen, die es mit ihren Leistungen aber genauso verdient hätten“, unterstreicht Timo Schnorfeil vom Team AWesA.

So hatte jedes der fünf Jury-Mitglieder im Rahmen einer Geheim-Wahl die Möglichkeit, je eine Drei-Punkte-Stimme, eine Zwei-Punkte-Stimme und eine Ein-Punkt-Stimme auf die fünf Kandidatinnen und Kandidaten zu verteilen, die Ihr aus den elf Nominierten herausgehoben habt. Über Instagram haben wir bereits vor einigen Tagen angeteasert, dass das Ergebnis feststeht. Bis zum gestrigen Abend bei der offiziellen Ehrung der Top-Drei in im Monopol auf dem Hamelner Klüt haben wir sowohl Euch als auch die Nominierten im Dunkeln gelassen. Jetzt wird es Zeit, das Geheimnis endlich zu lüften. Vorhang auf für Platz drei bis eins zur Wahl zum Sportler des Jahres!

Von links: Maria Bergmann (KSB), Peter Bormann (KSB), Thomas Bertram (NFV HM-PY), Robin Besser (Team AWesA), Marie Fricke, Jannik Schröder (Team AWesA) und Marvin Dratius (Geschäftsführer Lomapharm).

Platz 3: Marie Fricke (MTV Bad Pyrmont, Volleyball)

Als Kapitänin der Verbandsliga-Mannschaft des MTV Bad Pyrmont gibt Marie Fricke in der Kurstadt den Ton an – und das auf und neben dem Feld. Das gelang in der vergangenen Spielzeit wieder einmal äußerst erfolgreich: Platz vier erreichte der MTV am Ende der Saison. Vor allem vor heimischer Kulisse machte den Bad Pyrmonterinnen niemand etwas vor: von den insgesamt acht Heimspielen blieben gleich siebenmal die Punkte in der Kurstadt. Und obendrein war man immer wieder für eine Überraschung gut, schlug unter anderem den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter aus Giesen. Genau dort begann auch Frickes Weg für den dritten Platz beim Sportler des Jahres.

Marie Fricke: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung aber auch für den Verein. Ich stehe hier als Repräsentantin der Volleyballsparte des MTV Bad Pyrmont – und nur durch diese Sparte kann ich auch hier stehen. Ich bin Teil eines super Teams, das die letzte Saison und auch die davor ganz starke Leistungen gezeigt hat. Außerdem leistet die Sparte ganz viel Nachwuchsarbeit. Volleyball ist eine Teamsportart. Alle müssen auf dem Feld funktionieren, gemeinsam. Ich fühle mich also total geehrt, muss aber ein ganz großes Dankeschön an viele Leute aus dem Hintergrund geben.“


Von links: Maria Bergmann (KSB), Peter Bormann (KSB), Thomas Bertram (NFV HM-PY), Robin Besser (Team AWesA), Sven Schädel, Jannik Schröder (Team AWesA) und Marvin Dratius (Geschäftsführer Lomapharm).

Platz 2: Lukas Schädel (TSV Eintracht Nienstedt, Fußball)

Der Gag bereitete sich wie ein Lauffeuer durch den gesamten Fußballkreis Hameln-Pyrmont aus. Wann immer Toptorjäger Lukas Schädel beim TSV Eintracht Nienstedt in der 2. Kreisklasse an den Start ging, kam die Frage auf: 'Wird er heute einen reinschädeln?' Zugegeben, der Kopf ist sicherlich nicht die Stärke des schnellen Offensivkickers, mit den Beinen hat er es aber so richtig drauf. 27 Tore erzielte Schädel in der jüngst abgelaufenen Saison und damit mehr als ein Dritter der gesamten Nienstedter. Er selbst konnte beim gestrigen Empfang berufsbedingt nicht vor Ort sein, dafür nahm Papa Schädel die Trophäe in Empfang.



Lukas Schädel.
Sven Schädel: „Ich bin sehr stolz auf Lukas und dass er mit seinen Freunden so weit gekommen ist. Er spielt in einer Mannschaft, in der er sich wohlfühlt, hat eine sehr beständige Saison gespielt und seine Tore gemacht. Einen reingeschädelt hat er aber noch nicht (lacht), dafür läuft er 90 Minuten wie ein Pferd. Seine Stärke sind seine Beine und das Laufen. Ob er aber jemals ein Kopfballtor machen wird, bezweifle ich aber noch (lacht).“



Von links: Maria Bergmann (KSB), Peter Bormann (KSB), Thomas Bertram (NFV HM-PY), Robin Besser (Team AWesA), Janne Siegesmund, Jannik Schröder (Team AWesA) und Marvin Dratius (Geschäftsführer Lomapharm).

Platz 1: Janne Siegesmund (VfL Hameln, Handball)

Die Zahlen der vergangenen Saison sprechen eine deutliche Sprache: 204 Tore erzielte Janne Siegesmund in der abgelaufenen Oberliga-Saison für den VfL Hameln. Das bedeutet einen Vorsprung von 29 Toren auf den zweitbesten Werfer der Liga. Mit einem Trefferdurchschnitt von 8,5 Toren pro Spiel lag er damit vor allen anderen Schützen in der Top-100 der Liga. Dazu kommen die Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga. An Janne Siegesmund führte in der vergangenen Spielzeit kein Weg vorbei. Und auch wenn Trainer und Vater Marc Siegesmund seinen Rückraum-Schützen nur ungern öffentlich lobt, wurde in vielen AWesA-Berichten deutlich: Janne Siegesmunds Saison war wirklich beeindruckend – und wird jetzt mit dem Titel „Sportler des Jahres“ gekrönt.

Janne Siegesmund: „Für mich ist das eine ganz besondere Ehrung und ein schönes Gefühl. Bei den Wahlen in den sozialen Medien ging es die ganze Saison über heiß her, aber ich hätte den Titel auch jedem anderen gegönnt. Vielen Dank an alle, die für mich gestimmt haben. Das Feuerwerk an Unterstützung, das ihr für mich entfacht habt, ist unglaublich. Ein besonderer Dank geht an meine Mannschaft, ohne die diese Leistung nicht möglich gewesen wäre. Ich bin nur ein kleiner Teil eines großen Team-Puzzles. Für mich ist es immer eine Freude, wenn man abends zusammen mit seinen Freunden Handball spielen kann. Was uns so erfolgreich gemacht hat, war, dass wir auf und neben dem Platz zusammengehalten haben. Vielen Dank auch an AWesA und an Lomapharm, dass sie dieses Projekt umsetzen und damit auf unsere Sportart aufmerksam machen.“

Das sagen die Jury-Mitglieder zur Wahl


Marvin Dratius (Geschäftsführer Lomapharm)
„Wir als Lomapharm unterstützen dieses Projekt gerne, weil wir es gut finden, dass die Sportlerinnen und Sportler eine Plattform bekommen und ihre Leistungen wertgeschätzt werden. Gleichzeitig sind wir auch daran interessiert, dass man uns als Firma Lomapharm auch wahrnimmt in der Region. Mit der Wahl zum Sportler der Woche kann man das Nützliche und das Angenehme miteinander verbinden. Für mich persönlich macht einen Sportler des Jahres nicht nur die Leistung auf dem Platz aus, sondern auch das Auftreten daneben – Stichwort Vorbildsfunktion. Bei Janne Siegesmund haben mich vor allem seine 204 Tore in der Oberliga beeindruckt, die auch zum Regionalliga-Aufstieg geführt haben. Außerdem ist er auch ein total netter und sympathischer Typ. Das heißt aber nicht, dass mich die anderen Sportlerinnen und Sportler nicht auch beeindruckt haben (lacht).“

Thomas Bertram (Kreisfußballvorsitzender Hameln-Pyrmont)
„Ein Sportler des Jahres ist für mich im Amateurbereich tätig und ist kameradschaftlich das Nonplusultra, ist also weder auf noch neben dem Platz negativ aufgefallen. Das Drumherum muss passen. Gefreut hat mich bei der Wahl insbesondere, dass gleich drei verschiedene Sportarten vertreten sind. Und ich glaube, dass man Ende der richtige gewonnen hat. Wer in der Oberliga mit 29 Toren Vorsprung Torschützenkönig und in die Regionalliga aufsteigt, hat es mehr als verdient – auch wenn die anderen Kandidaten ebenfalls sehr gute Leistungen gezeigt haben.“

Maria Bergmann (1. Vorsitzende Kreissportbund)
„Für mich ist ein Sportler des Jahres jemand, der erfolgreich für eine Mannschaft agiert und dabei sehr fair und mannschaftsdienlich spielt. Wichtig ist nicht nur ein vorbildliches Verhalten auf dem Platz, sondern auch daneben. Besonders beeindruckt haben mich die Leistungen, die auf dieser regionalen Ebene vollbracht worden sind. Das dient auch dazu, dass mehr Kinder und Jugendliche zu diesem Sport kommen. Deshalb ist auch eine solche Sportlerehrung so wichtig um vorbildliche Personen zu zeigen, denen man nacheifern kann. Und diese drei Sportlerinnen und Sportler sind gute Vorbilder für den jeweiligen Sport.“

Peter Bormann (2. Vorsitzender Kreissportbund)
„Wir haben hier heute drei Sportlerinnen und Sportler aus unterschiedlichen Bereichem hier stehen. Lukas spielt Fußball der Gemeinschaft wegen mit Freunden, Marie Fricke ist Kapitänin ihrer Verbandlsiga-Mannschaft und Janne Siegesmund hat mit seinen 204 Toren eine super Leistung in der Oberliga gezeigt. Von daher haben alle drei besondere Vorzüge, die sie verdient unter die Top-Drei gebracht haben.“

Robin Besser (Team AWesA)
„Sportler aus drei verschiedenen Sportarten in den Top-Drei zu haben, ist in meinen Augen ein großer Gewinn für die Sportdiversität im Kreis Hameln-Pyrmont. Aus sportlicher Sicht hatte Janne Siegesmund aber wirklich eine herausragende Saison hinter sich. Wer mit großem Abstand die Torschützenliste in der Handball-Oberliga anführt und seinem Team damit zum Aufstieg in die Regionalliga verhilft, hat es in jedem Fall verdient, am Ende auch zum Sportler des Jahres ausgezeichnet werden. Vielen Dank an die Firma Lomapharm, die das Projekt auch weiterhin unterstützen wird, alle Jury-Mitglieder, alle Sportlerinnen und Sportler und natürlich alle Leserinnen und Leser: diese Wahl steht und fällt mit Euch allen!“

Zwischen diesen Kandidaten hat die Jury gewählt:


Janne Siegesmund (VfL Hameln/Handball)
Lukas Schädel (TSV Eintracht Nienstedt/Fußball)
Malte Hartmann-Kretschmer (TSG Emmerthal/Handball)
Marie Fricke (MTV Bad Pyrmont/Volleyball)
Ugur Aydin (BW Tündern/Fußball)


Die weiteren Kandidaten für die Jahreswahl:


Alexander Manka (damals noch BW Tündern/Fußball)
Lasse Lemke (SSG Halvestorf II/Fußball)
Laszlo Baukmeier (damals noch JFV Hameln/Fußball)
Kolja Kowalski (BW Tündern/Fußball)
Bennet Koch (TSV Nettelrede/Fußball)
Ben Weibert (damals noch FC Bad Pyrmont Hagen/Fußball)
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
Telefon: 05155-2819 320 / 0176-8220 6485
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