06.09.2019 08:45

Ruder-Bundesliga


Finale in Münster – Hameln mit guten Karten

Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter peilt einstelligen Platz an / Voraussetzungen sind gut
Sparkasse Hameln-Weserbergland-Achter Rudern Bundesliga AWesA
Der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter peilt beim Bundesliga-Finale einen einstelligen Platz an. Foto: s. Wasserzeichen.
Das mit Spannung erwartete Finale der Ruder-Bundesliga-Saison 2019 findet am kommenden Samstag, 7. September, auf dem Aasee in Münster statt. Auch vor Ort und dabei im Kampf um die Platzierungen: der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter des RV „Weser“ Hameln. Nach dem Ligaauftakt vor elf Jahren, ist Münster der ideale Ort für ein Saisonfinale der besonderen Art. Die Hamelner RBL-Crew hat ein besonderes Ziel vor Augen: den einstelligen Tabellenplatz halten und sich bestmöglich auf die bevorstehende Deutsche Sprint-Meisterschaft vorzubereiten. Nach den Renntagen in Duisburg (11.5.), Minden (13.7.), Hannover (3.8.) und Leipzig (17.8.) ist Münster (7.9.) der fünfte und letzte Renntag der Saison 2019.

Teamkapitän Lars Adomat beurteilt die Ausgangssituation: „Besser könnte die Tabelle nicht aussehen. Jetzt haben wir die Chance, uns für eine sehr gute Saison selbst zu belohnen.“ In der Tat liegen die Hamelner auf einem starken achten Tabellenplatz und haben auch zum Saisonfinale keine Ambitionen, diesen abzugeben. „Die Jungs haben die Karten in der Hand, nun müssen sie nur in den Läufen geschickt gespielt werden“, bestätigt Trainer Christian Wellhausen die Verfassung des Teams, und ergänzt: „Wenn wir wieder das Ass im richtigen Moment ziehen, trumpfen wir auf und verweisen den einen oder anderen auf die Plätze.“ Insbesondere der Bremer Achter sollte den Hamelnern ein Dorn im Auge sein. Dieser lauert nur einen Platz hinter der Hamelnern und wird mit Sicherheit alles in die Waagschale werfen, um Schlagmann Thore Wessel, Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Robald Bakker, Eric Edler, Eike Brockmann, Emre Tas, Florian Wissel sowie Niklas Hölscher und die Verstärkung aus dem Emscher Hammer, Schlagmann Thilo Bialaschik und Jonas Kell zu schlagen. Steuerfrau Mareike Adomat sorgt an den Steuerseilen dafür, dass das Boot schnörkellos ins Ziel schnellt.

Ein Team, das auch bei den deutschen Sprintmeisterschaften beim Bootswechsel vom Riemen zum Skullen zeigen will, was in ihr steckt. Dort werden am 12. und 13. Oktober Roelof Bakker und Thore Wessel im Doppelzweier antreten. Die „jungen wilden“ Ruderer Maximilian Gümpel, Nick Armgardt, Niklas Hölscher und Florian Wissel gehen dennoch im Riemenvierer an den Start, während Emre Tas aufgrund guter Trainingsleistung und bester physischer Steigerungen im Einer antreten wird. Bis Oktober ist jedoch noch Zeit – der Renntag am kommenden Samstag beginnt schon mit den Time Trials (Zeitfahren) um 12 Uhr. Achtel- und Viertelfinals laufen in der „Aasee-Arena“ zwischen 14 und 15.15 Uhr. Der Finalblock wird mit den Halbfinals um 17 Uhr eröffnet und findet mit den Finalentscheidungen ab 17.45 Uhr den goldenen Abschluss. Der Eintritt zum „Sparda-Bank Renntag“ in der „Aasee-Arena“ (Annette-Allee, 48149 Münster) ist frei.

RBL-Fans, die leider ihre Mannschaften vor Ort nicht unterstützen können, haben die Möglichkeit die Rennen ab dem Achtelfinale (14 Uhr) im Internet live HIER mit zu verfolgen.
Quelle: RV Weser.
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