10.09.2018 09:39

Rudern


Nach Finale in Bad Waldsee: Hamelner beenden Bundesliga auf Rang 16

Freud und Leid für Hameln nah beieinander / Adomat: „Was wir von uns gesehen haben war wohl das, was diese Saison möglich war“
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Der  Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter erreichte in der Endabrechnung der Bundesliga den 16. Platz.
Der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter beendet die Saison auf Rang 16 der Tabelle. Malerisch zwischen zwei Naturseen eingebettet, liegt die rund 20.000 Einwohner zählende Kurstadt Bad Waldsee. Bad Waldsee in Badem Württemberg ist einer der sonnenreichsten Kurorte Deutschlands ein Idyll für all diejenigen, die mal so richtig ausspannen und genießen wollen. So idyllisch, dass ein jeder ins Schwärmen kommen kann, so kontrastreich gastierte die Ruder-Bundesliga am vergangenen Samstag im Herzen Oberschwabens zum Saisonfinale 2018 – mit Beats, mit Stimmung und den stärksten Sprint-Achtern der Welt. Den weiten Weg in den Süden nahm ebenfalls der Sparkasse-Hameln-Weserbergland-Achter auf sich, um ein weiteres Mal um die Punkte zu kämpfen.

Personell geschwächt reisten die Hamelner mit nur fpnf Backbordern in den Süden der Republik, wodurch zwei ursprüngliche Steuerbord-Ruderer den Metronom artig einstudierten Bewegungsablauf auf der gegenüberliegenden Bootsseite komplett spiegeln mussten, um das Hamelner Boot noch konkurrenzfähig zu machen. Nach Platz 14 im Zeitrennen ging das für die Platzierungen wichtige Achtelfinale gegen den Waldsee-Achter deutlich verloren. Das Ergebnis: im Viertelfinale wartete der starke Achtplatzierte Köpenick-Achter stark auf, während im Hamelner Boot alles schieflief, was schieflaufen konnte. Etwa auf halber Strecke war Hamelns Bugmann vom Rollsitz außer Gefecht gesetzt worden, sodass die Hamelner das Rennen zu siebt chancenlos abgeben mussten.

Über die Zeit fiel das Los für das folgende Halbfinale auf einen wohlbekannten Gegner: den Köpenick Achter. Mit mächtig Frust im Bauch warfen die Hamelner alles in die Riemen und brachten das Rennen mit Fotofinish über die Ziellinie. Ernüchternd: das Team um Schlagmann Thores Wessel hatte das Nachsehen. Nur sechs Zehntelsekunden fehlten für die Überraschung des Renntags. Im Finale ließen die Ruderer von der Weser den Travesprintern aus Lübeck in der Nachmittagssonne auf dem Waldsee keine Chance und brachten einen alles in allem fantastischen Renntag mit einem Erfolgserlebnis zu Ende und schlossen die Saison mit einem Sieg ab.

Team-Kapitän Lars Adomat blickte zurück auf den Renntag und hatte zugleich ein erstes knappes Resümee zur Saison parat: „Was wir in Bad Waldsee gesehen haben: Wassersport der Superlative, einen sehr tollen Gastgeber und eine wieder einmal sehr strukturierte Organisation eines fantastischen Renntags. Was wir von uns gesehen haben war wohl das, was diese Saison möglich war. Wir waren knapp an den Zeiten der einstelligen Platzierungen dran, wenngleich die Substanz in diesem Jahr fehlte, nach den Top Zehn zu greifen. Personell wird es von Jahr zu Jahr herausfordernder. Welche Schlüsse wir ziehen, sehen wir in den nächsten Monaten. Rückblickend haben wir über die gesamte Saison das gesehen, was wir aktuell leisten können.“

Für Hameln reisten im Achter der Sparkasse-Hameln-Weserbergland zum Saisonfinale: Schlagmann Thore Wessel, Christopher Winnefeld, Lars Adomat, Emre Tas, Eike Brockmann, Niklas Hölscher, Moritz Quast, Fabian Schönhütte, Roelof Bakker, Ronald Bakker, Till Garbe, Nick Armgardt und Steuerfrau Mareike Adomat.
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