27.08.2018 11:44

Rudern


Tag der offenen Tür: 25 Jahre Boothaus an der Tündernschen Warte

Zahlreiche Gäste nehmen das Zuhause des RV Weser in Augenschein / Das Boothaus als Heimat zahlreicher Erfolge
RV Weser Vereinsheim Tuendernsche Warte Hameln Rudern AWesA
Die Heimat des RV Weser: Das Bootshaus an der Tündernschen Warte.
Strahlender Sonnenschein und Temperaturen wie gemacht für einen schönen Tag an der Weser – diese Kombination nutzten zahlreiche Besucher, die am 12. August der Einladung zum Tag des offenen Bootshauses gefolgt waren, um das Jubiläum „25 Jahre Bootshaus des RVW an der Tündernschen Warte“ zu feiern.

Um 11 Uhr wurden die Gäste vom 1. Vorsitzenden, Dr. Peter Dennis, begrüßt und in seiner Festrede ließ er die letzten 25 Jahre Revue passieren. Tatsächlich ahnte vor 25 Jahren keiner so recht, dass mit dem Umzug von der Pyrmonter Straße zur Tünderschen Warte nicht nur die Platzprobleme gelöst werden sollten. Damit wurde auch der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt, die sich sehen lassen kann. Die Mitgliederzahl wuchs seitdem um stolze 50 Prozent, die geruderten Jahreskilometer wurden verdoppelt und es wurden beachtliche Siege eingefahren: 1800 Siege auf deutschen und internationalen Regatten wurden erzielt, mehr als 30 deutsche Meisterschaften wurden gewonnen und im Achter der Männer saßen bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen mit Michael Ruhe und Jan-Martin Bröer gleich zwei Hamelner Ruderer. Diese Erfolge konnten nur durch die erweiterten Möglichkeiten am neuen Standort, der in den späten 80ern auch zum Landesstützpunkt geworden ist, erzielt werden und natürlich durch den mittlerweile doppelt so großen Bootspark, der kaum Wünsche offen lässt.

Claudio Griese Oberbuergermeister Hameln Peter Dennis RV Weser Rudern AWesA
Oberbürgermeister Claudio Griese (re.) überreicht dem RVW-Vorsitzenden, Dr. Peter Dennis, die „Wasserratte“.
Der Hamelner Oberbürgermeister, Claudio Griese, ließ es sich trotz vollem Terminkalender nicht nehmen, die Grußworte der Stadt Hameln zu überbringen und überreichte als Geschenk eine „Wasserratte“. Anschließend ergriff der Ehrenpräsidenten des Deutschen Ruderverbandes, Helmut Griep, der maßgeblich an der Entstehung dieser wunderschönen Anlage beteiligt war, das Wort. Er ließ in seiner Ansprache die Historie aller drei Bootshäuser wieder lebendig werden und die Anwesenden lauschten gebannt seinem mitreißenden Vortrag. Musikalisch wurde der Festakt von einem Streichquartett, unter der Leitung des Violinisten Tim Rother, hervorragend untermalt.

Nach diesem offiziellen Teil standen den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten offen, den Verein näher kennenzulernen. Es gab Führungen durch die Gebäude, der Bootspark konnte in Augenschein genommen werden und es standen Ruderergometer zur Verfügung, die zum Ausprobieren einluden. Außerdem informierten Themenstände über die vielfältigen Angebote des Vereins.

Ein weiterer, sportlicher Höhepunkt des Tages waren die beiden Wettrennen, die zwischen den Achter-Teams der Ruderbundesliga, der aktuellen Trainingsgruppe und den Mastersruderern ausgetragen wurden. In beiden Rennen hatten die Ruderer der Bundesliga die Nase vorn und verwiesen die Trainingsgruppe und die Mastersruderer auf die Plätze.

Wer eine Pause oder Stärkung brauchte, durfte sich an der herrlichen Kuchentheke oder am Grillstand gütlich tun. Selbstverständlich war auch viel Zeit und Gelegenheit für Gespräche mit den Vereinsmitgliedern über das Rudern und vieles mehr, denn neue Mitglieder sind beim RVW stets willkommen.
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