Wie können Vereine und sportliches Engagement zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen? Dieser Frage widmet sich der Impulsabend „Sport und Nachhaltigkeit“ am Donnerstag, dem 19. März 2026, von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Veranstaltungsraum „Lalu“ im HefeHof. „Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Sportvereinen sowie an alle Interessierten, die sich über Ansatzpunkte zur Verbindung von sportlichem Engagement und nachhaltigem Handeln informieren möchten“, so Rebecca Kittel von der Klimaschutzagentur Weserbergland, die den Abend im Rahmen des Projektes „Klima bewegt“ organisiert.
Sport und Gemeinschaft als Treiber für den Klimaschutz
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Vortrag der ehemaligen Kapitänin der deutschen Hockey-Nationalmannschaft und Olympiateilnehmerin Nike Rühr (geb. Lorenz), die heute im Klima- und Umweltschutz aktiv ist. Unter dem Titel „Die Kraft der Gemeinschaft“ erläutert sie, welche Impulse aus dem Sport für gesellschaftliche Veränderungsprozesse ausgehen können. „Sport vermittelt Zusammenhalt, und genau diesen Zusammenhalt brauchen wir, wenn wir den Klimaschutz ernsthaft voranbringen wollen“, sagt Kittel im Vorfeld der Veranstaltung. Ergänzend betont sie die Rolle des Sports als Treiber für nachhaltiges Verhalten: „Sportvereine erreichen Menschen in allen Altersgruppen und sozialen Kontexten. Wenn sie Klimaschutz vorleben, hat das eine Wirkung weit über den Platz oder die Halle hinaus.“
Im Anschluss stellt Alexandra Massek von der Lotto-Sport-Stiftung die Initiative „Aktiv pro Klima“ vor, die Sportvereine bei der Umsetzung niedrigschwelliger Klimaschutzmaßnahmen unterstützt und sowohl finanzielle Hilfen als auch praktische Inhalte bereitstellt. Auf diese Weise sollen Hemmschwellen abgebaut und konkrete erste Schritte ermöglicht werden.
Darüber hinaus präsentiert Rebecca Kittel das Projekt „Klima bewegt“, das Vereine mit pädagogischen Angeboten sowie Schulungen für Gebäudeverantwortliche begleitet. „Klimaschutz im Verein besteht nicht nur aus technischen Lösungen, sondern auch aus Wissen, Haltung und Alltagsroutinen. Genau dort setzen wir mit unseren Angeboten an“, so Kittel. Seit 2022 setzt die Klimaschutzagentur das Projekt Klima bewegt in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden um. Es richtet sich an Bildungseinrichtungen, Jugendtreffs und Vereine. Inzwischen sind über 40 Kitas, Grundschulen (inkl. Sporthallen) und Jugendzentren im Landkreis Holzminden sowie Nutzer:innen von fast 30 Sportstätten – Turnhallen, Sportlerheimen und Schwimmbädern – in Hameln-Pyrmont mit dabei.
Mehr zum Projekt kann man auf der Website der Klimaschutzagentur erfahren unter
www.klimaschutzagentur.org/klima-bewegt.
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