01.03.2011 10:49

„Fußball-Damen: Der Winter-Check“ – Teil 12


„Mittelfristig in den Bezirk aufsteigen“

Im Jahr der Fußball-WM in Deutschland: Die AWesA-Serie in der Winterpause / Heute: SC Inter Holzhausen

Wer steigt auf, wer rutsch eine Liga in die Tiefe? Was waren die Highlights der bisherigen Saison, welches die Tiefpunkte? Was hat sich in der Winterpause innerhalb der Mannschaften verändert? Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland ist der Damen-Fußball auch im Weserbergland auf dem Vormarsch. AWesA-Praktikantin Christin Kruppki hat die heimischen Teams von der Oberliga bis zur Kreisliga unter die Lupe genommen – und in der Serie „Fußball-Damen: Der Winter-Check“ in 13 Teilen aufbereitet. Heute:  Mario Reinhold, Trainer des SC Inter Holzhausen.

Jennifer Reinhold - SC Inter Holzhausen
Jennifer Reinhold.
Welche Schulnote würdest Du Deiner Mannschaft für den bisherigen Saisonverlauf geben - und warum?
„Die Mädels verdienen sich eine gute zwei. Wir sind eine komplett neu gegründete und zusammengewürfelte Mannschaft, die aus einigen erfahrenen Spielerinnen,
aber auch aus Fußball-Anfängern besteht. Wir haben es geschafft, in dieser kurzen Zeit zu einer Einheit zu werden und auch die `Fußball-Neulinge´ zu integrieren.“

Wie groß ist die Freude, die Qualifikation für die Kreisliga geschafft zu haben?
„Die Qualifikation zur Endrunde war natürlich die einzige Zielsetzung. Diese haben wir sehr gut gemeistert und freuen uns jetzt auf die wirklich großen Herausforderungen.“

Was sind Eure Ziele für den Rest der Spielzeit?
„In unserem ersten Spiel der Kreisliga mussten wir bereits den Kürzeren ziehen und uns gegen Diedersen/Lauenstein II geschlagen geben. Aus solchen Spielen gegen solch starke Mannschaften müssen wir lernen und wollen uns von Spiel zu Spiel verbessern.“

Was war Euer bisheriges Highlight der Saison?
„Da bleibt natürlich der 10:0-Erfolg gegen unseren Stadt-Rivalen Löwensen und den Gewinn der diesjährigen Hallen-Stadtmeisterschaft.“

Was war für Dich bislang der Tiefpunkt der Saison?
„Einen wirklichen Tiefpunkt hatten wir nicht. Wir haben uns gut entwickelt und arbeiten stetig an uns.“

Kelly Stratmann - SC Inter Holzhausen
Kelly Stratmann (li.).
Welches wird Euer schwierigstes Spiel in der laufenden Saison und warum?
„Wir spielen zwei Mal in kürzester Zeit gegen Hastenbeck. Das werden zwei sehr schwere Spiele. Hastenbeck hat eine gut aufgestellte Riege mit vielen erfahrenen Spielerinnen und vielen jungen Talenten in ihren Reihen. Auch Diedersen/Lauenstein II, gegen die wir unsere erste Niederlage einstecken mussten, verfügt über eine sehr junge, gut zusammenspielende Mannschaft, die läuferisch kaum zu bändigen ist.“

Wer wird Kreisliga-Meister?
„Das Rennen wird sich zwischen Hastenbeck II und Diedersen/Lauenstein II entscheiden.“

Ihr seid mit dem Konzept „Dreamgirls - Projekt Bundesliga“ an den Start gegangen. Wie hat sich dieses Vorhaben entwickelt?
„Wir sind als Damenmannschaft des SC Inter Holzhausen an den Start gegangen. Das `Projekt Bundesliga´ war ein Arbeitstitel, um mögliche Sponsoren zu gewinnen. Zuständig für dieses Projekt war eine Marketing-Firma, die sich aber mittlerweile zurückgezogen hat. Trotzdem hat die Mannschaft mittelfristig das Ziel, in die Bezirksliga aufzusteigen. Der erforderliche Unterbau in Form einer Mädchenmannschaft wurde mit der ebenfalls neugegründeten B-Juniorinnen-Mannschaft bereits geschaffen.“
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