17.02.2011 11:25

„Halbjahres-Bilanz“ im Kreisoberhaus: Teil 13


“Im ersten Jahr wurde vieles noch von der Euphorie getragen“

Die AWesA-Serie in der Winterpause / Heute: SSG Marienau
SSG Marienau Pierre Kramer AWesA
Marienaus Pierre Kramer (re.) wird in dieser Szene von Thomas Haenel (TSV Bisperode) gestoppt.

Die Kreisliga Hameln-Pyrmont nimmt – wenn das Wetter mitspielt – am 19. März wieder den Spielbetrieb auf. In einer „Halbjahres-Bilanz“ hat AWesA die Trainer und Pressesprecher der 16 Kreisoberhaus-Teams über ihr bisheriges Abschneiden und die Zukunftsaussichten befragt. Heute: Trainer Günther Klauder von der SSG Marianau.

SSG Marienau Tabelle AWesAIm Moment ist Winterpause. Die Leder-Kugel rollt derzeit nur über das Hallen-Parkett. Die ersten Teams beginnen allmählich mit der Vorbereitung auf die Rückrunde. Welche Schulnote würdest Du Deinem Team, das derzeit auf Platz 13 rangiert, für die bisherigen Punktspiele geben?
„Gerade noch ausreichend! Wir liegen hinter den Erwartungen, die wir uns gesetzt haben und haben einige Spiele leichtfertig abgegeben.“

Letztes Jahr habt ihr die Kreisliga-Saison auf Rang sechs beendet. Momentan rangiert ihr auf Platz elf. Ist das zweite Jahr nach dem Aufstieg das schwierigste?
„Auf jeden Fall. Im ersten Jahr wurde vieles noch von der Euphorie getragen. Ich habe davor gewarnt, aber im zweiten Jahr läuft alles automatisch schwieriger.“

Was war für Dich das Highlight der Hinserie?
„Unser Heimspiel gegen Bisperode (Anm. der Red.: Ergebnis 0:0). Da hat man gesehen, zu was wir imstande sind zu leisten, wenn alle Spieler da sind und jeder alles gibt. Besonders die erste Halbzeit hat Spaß gemacht.“

Wo siehst Du Deine Mannschaft am Ende der Saison?
„Nicht auf einem Abstiegsplatz. Wir wollen auf einem gesicherten Mittelfeldplatz landen.“

SSG Marienau Marcel Vönöky AWesA
Marcel Vönöky (re.).
Welches Ereignis würdest Du als bisherigen Tiefpunkt der laufenden Spielzeit bezeichnen?
„Der Tiefpunkt der bisherigen Saison war die Partie in Rohden. Dort haben wir eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und haben anschließend einen 2:3-Rückstand wieder umgedreht. Trotzdem haben wir am Ende mit 4:5 verloren. Das war ein Spiel, das ich nicht noch einmal erleben möchte.“

Was hat sich bei Euch im Verlauf des letzten Jahres verändert?
„Wir haben unter anderem mit Martin Wiwiorra und Hassan Ibrahim wichtige Leistungsträger und Führungsspieler ersetzen müssen. Das war nicht so leicht wie erhofft. Generell war es aufgrund des kleinen Kaders nicht so einfach. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich das in der Rückrunde wieder findet. Zumal Martin Wiwiorra ab März wieder dabei ist.“

Gibt es im Winter Neuverpflichtungen oder Abgänge zu vermelden?
„Abgänge gibt es bei uns keine. Als Zugänge kann man Martin Wiwiorra zählen, der wie erwähnt ab März wieder zurück ist. Zudem bekommen wir mit Marcel Vönöky und Frederic Giger gute Leute aus der eigenen A-Jugend hinzu, die in der Hinrunde schon das eine oder andere Mal geholfen haben. Auch einige andere A-Jugendliche werden in der Rückrunde sicherlich nochmal in die Bresche springen müssen, um das Ruder herumzureißen. Zum Glück kommt da bei uns einiges an Potential nach.“

Wer wird Meister?
„Wenn ich mich festlegen sollte, würde ich auf Hagen setzen. In jedem Fall werden Hagen und Bisperode die Meisterschaft unter sich ausmachen. Die spielen einfach am konstantesten.“
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