12.03.2026 09:16

Kreisligavorschau Interviews


Kreisligavorschau: SSV Königsförde nach turbulentem Jahr: Klassenerhalt bleibt das große Ziel

Daniel Ivicic: „Mittlerweile spielen wir einen Ball, der mehr unseren Vorstellungen im Trainerteam entspricht"
Daniel Ivicic bei Königsförde
Daniel Ivicic vom SSV Königsförde stellt sich unseren Fragen.
Die Kreisliga startet wieder durch. Wir haben das zum Anlass genommen, bei den Vereinen nachzuhorchen. Jeden Tag geben zwei Teams Einblicke in ihre Wintervorbereitung und einen Ausblick auf die anstehende Rückrunde.

Heute Daniel Ivicic vom SSV Königsförde:


Beim SSV Königsförde liegt ein bewegtes Jahr hinter der Mannschaft. Nachdem das Team zuvor mehrere Spielzeiten stabil im Tabellenmittelfeld der Kreisliga vertreten war, stand der Verein im vergangenen Sommer sportlich und personell vor großen Herausforderungen. Der daraus resultierende Umbruch macht sich aktuell auch tabellarisch bemerkbar: Königsförde belegt derzeit einen Abstiegsplatz. Im Interview spricht Daniel Ivicic über die schwierige Phase im Sommer, den bisherigen Saisonverlauf und die Hoffnung, in der Rückrunde den Klassenerhalt doch noch zu sichern.
Hinter dem SSV Königsförde liegt ein turbulentes Jahr. Nachdem Ihr drei Saisons lang glänzende Ergebnisse zwischen Platz fünf und sieben geliefert habt, stand die Mannschaft im vergangenen Sommer kurz vor dem Aus. Wie blickt Ihr heute auf diese kritische Phase zurück?
„Natürlich wünscht man sich so etwas nicht. Ich habe das Team fünf Spieltage vor Schluss übernommen und nach dem letzten Spieltag hatte ich vier feste Zusagen für die neue Saison. Da denkt man erstmal: Wo bin ich hier gelandet? Aber jedes Ende ist auch ein neuer Anfang. Der Verein ist eng zusammengerückt und ich möchte jedem danken, der im Sommer gesagt hat, dass er Bock auf den Neuanfang hat und dabei ist. Das ist mit Sicherheit nicht selbstverständlich. Unser Ziel war es erstmal, überhaupt in die Saison zu starten – das haben wir geschafft. Dass diese Saison nicht einfach werden würde, war uns allen bewusst."

Wie blickt Ihr, in Anbetracht der genannten Probleme, rein fußballerisch bzw. spielerisch auf die Hinrunde zurück?
„Das wir Zeit brauchen, war uns von Anfang an klar. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass vieles in der Hinrunde gegen uns gelaufen ist. Wir haben ein paar schwache Spiele dazwischen gehabt, aber oft waren wir nicht viel schlechter als der Gegner und haben trotzdem verloren. Mittlerweile spielen wir einen Ball, der mehr unseren Vorstellungen im Trainerteam entspricht. Problematisch ist nur, dass man dadurch nicht direkt die Spiele gewinnt."

Sportlich hinterlässt der Umbruch deutliche Spuren: Ihr belegt aktuell den vorletzten Platz und stellt mit den wenigsten erzielten Treffern die harmloseste Offensive der Liga. Woran liegt es, dass der Ball in dieser Saison so selten den Weg ins gegnerische Tor findet?
„Ich als Trainer muss die Jungs offensiv wie defensiv besser machen und ihnen Lösungen an die Hand geben. Daran haben wir im Winter gearbeitet und ich bin mir sicher, dass wir in der Rückrunde in beiden Bereichen ein anderes Gesicht zeigen."

Trotz der schwierigen Vorzeichen seid Ihr noch in Schlagdistanz zu den Nicht-Abstiegsplätzen. Mit welcher Einstellung geht Ihr in die Rückrunde, um den Klassenerhalt nach diesem schwierigen Sommer doch noch zu realisieren?
„Wir müssen einen Platz in der Tabelle gutmachen und haben den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Wir schauen auf uns und den nächsten Gegner – alles andere ist in der Rückrunde nicht wichtig."

Ihr habt im Winter mit Dennis Fulek, Seyhmus Karayilan und Albion Rexha drei Neuzugänge aus der Landesliga verpflichtet. Was erhofft Ihr Euch von ihnen?
„Kleine Korrektur: Seyhmus und Dennis haben wir aus der Kreisliga geholt und Albion war jetzt ein Jahr vereinslos. Des Weiteren haben wir mit Till Burghardt einen neuen Keeper dazu bekommen und mit Arber Cusaj tatsächlich einen Spieler aus der Landesliga verpflichtet. Alle fünf Spieler sind erstmal tolle Menschen, die sich super integriert haben und uns in der Rückrunde mit Sicherheit weiterhelfen werden."
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Autor des Artikels

Konrad Voss
Konrad Voss
Im Lokalfußball ist er bekannt wie ein bunter Hund: daher war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann Tausendsassa 'Konni' den Weg zum Team AWesA finden würde. Die Antwort: Juli 2025.
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