11.03.2026 09:05
Kreisligavorschau Interviews
Kreisligavorschau: TSV Bisperode setzt auf Erfahrung im Abstiegskampf
Krikunenko-von Korff: „Keine der Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte hat in den letzten Jahren so oft den Abstiegskampf gewonnen wie wir"

Daniel Krikunenko-von Korff vom TSV Bisperode stellt sich unseren Fragen.
Die Kreisliga startet wieder durch. Wir haben das zum Anlass genommen, bei den Vereinen nachzuhorchen. Jeden Tag geben zwei Teams Einblicke in ihre Wintervorbereitung und einen Ausblick auf die anstehende Rückrunde.
Heute Daniel Krikunenko-von Korff vom TSV Bisperode:
Der TSV Bisperode steckt in der Kreisliga mitten im Abstiegskampf. Mit 13 Punkten aus 14 Spielen rangiert die Mannschaft derzeit knapp über dem Strich. Während die Defensive mit bislang 56 Gegentoren die schwächste der Liga ist, zeigt sich das Team offensiv durchaus gefährlich und gehört zu den torgefährlichsten Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Im Interview blickt Daniel Krikunenko-von Korff auf die Hinrunde zurück, erklärt die Hintergründe der Gegentorstatistik und schildert, mit welcher Zuversicht der TSV in die entscheidende Phase der Saison geht.
Ihr seid mit aktuell 13 Punkten aus 14 Spielen mittendrin im Abstiegskampf. Wie blickt Ihr auf Eure Hinrunde zurück?
„Es war eine Hinrunde mit viel Schatten, aber auch Licht, was uns Hoffnung macht. Man hat auf jeden Fall gesehen, wie wichtig es ist, gut zu trainieren. Wir hatten diese positiven Wochen, in denen wir entsprechend mit Punkten belohnt wurden oder zumindest ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Allerdings gab es auch viele andere Wochen, die sich letztendlich im Ergebnis widergespiegelt haben."
Mit 56 Gegentoren aus 14 Spielen habt Ihr die meisten Gegentore in der Kreisliga kassiert. Welche Rolle spielt diese Statistik in der Vorbereitung auf die Rückrunde?
„Das muss man etwas differenziert betrachten. Wir hatten drei Wochen (Ende September/Anfang Oktober), in denen wir aufgrund von Spielermangel gar nicht trainiert haben. Dementsprechend sah es auch personell an den Spieltagen aus. Ergebnis daraus waren 29 Gegentore in drei Spielen, also mehr als die Hälfte. Um die Frage zu beantworten: Nein, wir verfallen jetzt nicht in Aktionismus und trainieren nur noch die Defensive."
Inwiefern wirkt sich der aktuelle Tabellenstand auf die Stimmung in der Mannschaft aus?
„Wir stehen über dem Strich, das haben wir uns in den letzten Spielen erarbeitet. Wir haben gut trainiert und uns dafür belohnt, deswegen ist die Stimmung gut. Wir haben die lange Pause auch dafür genutzt, in Hamburg als Mannschaft noch enger zusammenzurücken. Jetzt heißt es, gut zu trainieren und in der Rückrunde alles reinzuhauen."
Mit 29 Toren gehört Ihr zusammen mit BW Tündern II zu den torgefährlichsten Mannschaften der zweiten Tabellenhälfte. Wie sehr gibt Euch diese Statistik Zuversicht für die Rückrunde?
„Ich bin ein Offensivspieler gewesen und entsprechend richte ich auch als Trainer unser Spiel aus, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Das macht sich bemerkbar, aber wie bereits geschrieben: nur dann, wenn die Jungs gut trainieren. Nur so funktioniert unser System, sowohl defensiv als auch offensiv."
Warum sehen wir den TSV Bisperode auch nächste Saison in der Kreisliga?
„Keine der Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte hat in den letzten Jahren so oft den Abstiegskampf gewonnen wie wir. Das ist eine Erfahrung, die uns in den letzten Spielen helfen wird."
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