27.01.2026 10:06
Interview
Jahresrückblick 2025: Friesen besitzt das Eintracht-Gen durch und durch
„Wenn das geschafft ist, würde ich am liebsten mit dem ganzen Team richtig feiern"

Kevin Friesen (li.) springt für die Afferder Eintracht gerne in die Bresche.
Eintracht-Gen durch und durch: Ob in der Zweiten, Dritten oder Vierten – Kevin Friesen steht bereit, wenn die SV Eintracht Afferde ihn braucht. Mittlerweile fest in der Reserve etabliert, verkörpert er den Zusammenhalt bei den Grün-Weißen wie kaum ein Zweiter. Im Interview verrät er uns, warum das Tempo in der 2. Herren eine ganz andere Hausnummer ist und wie die perfekte Kabinenparty nach dem Klassenerhalt aussehen muss.
Kevin, Du bist mittlerweile eine feste Größe in der zweiten Herren. Wie fühlt sich das für Dich an, dort nun etabliert zu sein?
„Die 2. Herren ist einfach eine richtig geile Truppe. Mit den Jungs auf dem Platz zu stehen, macht jedes Mal unglaublich viel Spaß. Dazu kommt das Trainerduo Luke Willders und Nils Labe, die sportlich, wie menschlich perfekt zu uns passen und für eine Top-Stimmung sorgen. Und was für mich genauso wichtig ist: Auch neben dem Platz verstehen wir uns alle richtig gut und haben immer eine Menge Spaß zusammen. Das macht die Mannschaft insgesamt zu etwas Besonderem für mich.”
Wie bewertest Du den bisherigen Saisonverlauf für Euch?
„Der bisherige Saisonverlauf war leider sehr wechselhaft. Wir stehen auf dem 10. Tabellenplatz und der Vorsprung von nur zwei Punkten auf einen Abstiegsplatz zeigt deutlich, wie eng es in der Liga ist. Wir hatten Spiele, in denen wir unser Potenzial voll abgerufen haben, aber auch Partien, in denen wir uns das Leben selbst schwer gemacht haben. Wenn wir es schaffen, unsere Leistung über längere Zeit konstant abzurufen, bin ich guter Dinge, dass wir uns da unten raus kämpfen.”
Du hast Dich über die Jahre aus den unteren Mannschaften hochgearbeitet. Was war für Dich persönlich der größte Schritt oder die größte Umstellung beim Wechsel in die zweite Herren?
„Der größte Unterschied ist definitiv das Tempo und die körperliche Präsenz. In der zweiten Herren wird schneller gespielt und jeder Fehler wird konsequenter bestraft. Ich musste bzw. lerne immer noch, Entscheidungen unter Druck zu treffen und noch konstanter zu spielen.“
Du bist dafür bekannt, dass Du auch mal in der 3. oder 4. Herren aushilfst, wenn Not am Mann ist. Was motiviert Dich, Dich auch an freien Wochenenden noch zusätzlich für den Verein reinzuhängen?
„Ich helfe immer gern, wo ich kann. Diese Saison war es von meiner Seite aus leider nur einmal in der 3. Herren und einmal in der 4. Herren, einfach weil unser Kader bekanntermaßen relativ eng ist aufgrund von Verletzungen und jede Person auf dem Platz der zweiten Herren gebraucht wurde. Trotzdem springe ich gerne ein, wenn es nötig ist, denn für mich ist es wichtig, den Verein zu unterstützen – egal in welcher Mannschaft.”
Als treuer Hörer unseres Podcasts: Hast Du spezielle Wünsche und Ideen für weitere Folgen?
„Zum Beispiel Interviews mit Trainern oder Spielern oder auch Ehrenamtlichen. Also abseits von der ‘Nachspielzeit’ Bonusfolgen mit neuen Gästen.”
Zum Schluss: Wenn Du einen Wunsch frei hättest für den Rest der Saison – was wäre das?
„Mein größter Wunsch für den Rest der Saison ist, dass wir alle verletzungsfrei bleiben, unsere Spiele konzentriert und mit voller Leistung angehen und die Klasse aus eigener Kraft halten. Und wenn das geschafft ist, würde ich am liebsten mit dem ganzen Team richtig feiern – mit leckerem Essen bei unserem Griechen in Afferde, mit ganz vielen Ouzos und einer dicken Kabinenparty. So etwas verbindet die Mannschaft nochmal extra und wäre der perfekte Abschluss für die Saison.“
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