06.06.2021 08:52

Interview - Leidenschaft Heimatsport


„Liebe ab dem ersten Training“

Wir sprechen mit unseren Sportler*innen über ihre Leidenschaft / Heute: Yvonne Rudolph von der HSG Lügde-Bad Pyrmont

Yvonne Rudolph genießt die Wohlfühlmomente beim Handball.
Im AWesA Jahresrückblick 2020 haben wir bereits mit zahlreichen Sportler*innen der Region über ihre Leidenschaft gesprochen: den Sport. „Doch waren das längst nicht alle“, erzählt Timo Schnorfeil, Chef vom Dienst bei AWesA. „Uns ist es wichtig, dass wir möglichst viele Menschen zu Wort kommen lassen. Warum lieben sie ihren Sport? Warum lieben sie ihren Verein? Und warum investieren sie im Normalfall sogar noch Geld, um ihren Sport überhaupt ausüben zu können?“ Deshalb gibt es unsere Kurzinterview-Serie: Leidenschaft Heimatsport.

Name: Yvonne Rudolph
Position: Rückraum rechts
Spitzname: Rudi
Sportliches Vorbild: Valentino Rossi

Was macht die Faszination Handball aus?
„Ich war schon von klein auf verrückt nach Sport. Angefangen vom Schwimmen über Leichtathletik bis hin zum Handball durch meine Freundin. Es war Liebe ab dem ersten Training. Für mich ist die Faszination am Handball der Spaß, Teamspirit, die körperliche sowie mentale Anstrengung und die Emotionen im Spiel. Beim Training kann ich einen anstrengenden Tag hinter mir lassen, mich auspowern und fühle mich danach happy. Hoffentlich geht es bald wieder los!“

Warum ausgerechnet die HSG Lügde-Bad Pyrmont?
„Als ich von  Rinteln hierher gezogen bin, war ich auf der Suche nach einer neuen Mannschaft. Es war seinerzeit noch der Verein TuS WE Lügde. Ich wurde so herzlich aufgenommen und alles hat sofort gepasst. Mit der Zeit hat sich der Verein mit dem MTV Bad Pyrmont zur HSG Lügde-Bad Pyrmont zusammen geschlossen. Und in der Mannschaft gab es einige Zu- und Abgänge. Nun sind wir eine Mannschaft mit einer großen Altersspanne und ich finde das großartig. Wir ergänzen uns wunderbar. Der Verein stellt einiges auf die Beine und ob beim jährlichen Spanferkelessen, der Weihnachtsfeier oder am Jahresende das Mixtunier – es freut sich jeder auf das feucht-fröhliche Zusammensein.“

Wie sieht ein klassischer Spieltag aus?
„Ich freue mich auf jedes Spiel, das Messen mit dem Gegner und die 'Arbeit' im Team. Nach dem Frühstück ziehe ich mir mein Trikot an, flechte die Haare und packe die Tasche. Dann geht's los zum Treffpunkt. Wir stehen in der Runde zusammen und quatschen übers Wochenende, bevor es dann in die Kabine geht und man den Fokus aufs bevorstehende Spiel richtet. Nach der Ansprache vom Trainer bringen wir uns mit lauter Musik zum Aufwärmen und unserem Schlachtruf ordentlich in Fight-Stimmung. Nach dem Spiel gibt es ein kühles Sieger-Getränk und wir lassen das Erlebte Revue passieren.“

Weshalb gewinnt der Amateursport gegen den Profisport?
„Im Profisport steht die Leistung im Vordergrund und beim Amateursport eher der Spaß mit der Mannschaft.“
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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