12.01.2021 10:05

Interview - Leidenschaft Amateursport


„Identifikation der größte Unterschied zwischen Amateuren und Profis“

Wir sprechen mit unseren Sportler*innen über ihre Leidenschaft / Heute: Felix Strüber vom SV Eintracht Afferde
Felix Strueber Eintracht Afferde Fussball Kreisklasse Hameln Pyrmont Kopfbild
Felix Strüber vom SV Eintracht Afferde II.
Im AWesA Jahresrückblick 2020 haben wir bereits mit zahlreichen Sportler*innen der Region über ihre Leidenschaft gesprochen: den Sport. „Doch waren das längst nicht alle“, erzählt Timo Schnorfeil, Chef vom Dienst bei AWesA. „Uns ist es wichtig, dass wir möglichst viele Menschen zu Wort kommen lassen. Warum lieben sie ihren Sport? Warum lieben sie ihren Verein? Und warum investieren sie im Normalfall sogar noch Geld, um ihren Sport überhaupt ausüben zu können?“ Deshalb startet ab sofort eine neue Kurzinterview-Serie: Leidenschaft Amateursport.

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Was macht für dich die Faszination Fußball aus?
„Das Schöne ist, dass man nur als Team zusammen gewinnen kann. Alle müssen an einem Strang ziehen und wenn dies geschieht, kann eine Mannschaft über sich hinauswachsen. Zusammen die daraus entstehenden Erfolge zu feiern, ist zudem deutlich schöner als alleine. Darüber hinaus ist es der Spannungsfaktor, kleinste Kleinigkeiten können ein Spiel entscheiden. Ein Tor aufzuholen, ist deutlich schwieriger als in anderen Sportarten. Jedoch kann so ein Tor auch in aller letzter Sekunde ein Spiel entscheiden oder gar auf den Kopf stellen.“

Warum ausgerechnet Eintracht Afferde?
„Es ist mein Heimatverein und viele meiner Freunde spielen in Afferde. Wir haben eine überragende Gemeinschaft – sowohl auf als auch neben dem Platz machen wir viel zusammen.
Gerade bei uns in der zweiten Herren entwickelt sich durch viele unterschiedliche Aktionen auch neben dem Platz eine überragende Truppe. Mittlerweile durfte ich auch schon zwei andere Vereine kennenlernen, aber es hat mich immer wieder nach Hause gezogen.“

Wie sieht bei dir ein klassischer Spieltag aus?
„Ich gehe eigentlich immer ziemlich entspannt in den Tag. Da unsere Anstoßtermine freitags oder sonntags sind, kann man das nie so pauschal sagen. Freitags steht erstmal die Arbeit auf dem Programm, sonntags eher die Rehabilitation von Samstagabend und ein gutes Frühstück (lacht). Eine Stunde vor Anpfiff liegt dann die Konzentration auf den bevorstehenden 90 Minuten. Mit drei Punkten im Gepäck sieht der Tag besonders gut aus. Oft sitzen wir noch lange nach Abpfiff mit Getränken und Musik zusammen. Freitags kann es dann durchaus auch vorkommen, dass wir noch weiterziehen.“

Weshalb gewinnt der Amateursport gegen den Profisport?
„Für mich ist die Identifikation der größte Unterschied zwischen Amateuren und Profis. Im Profisport spielen die Spieler für Geld und eine große Karriere, bei uns im Amateursport wird Mitgliedsbeitrag gezahlt, um Sonntagnachmittag bei Regen auf irgendeinem Acker kicken zu dürfen. Die Menschen sind mit Herz und Seele dabei, das sehe ich im professionellen Bereich aktuell nicht. Der Amateursport ist das Grundgerüst, der Profisport baut auf diesem auf und könnte nicht ohne Amateure existieren.“
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