09.01.2021 09:03

Interview - Leidenschaft Amateursport


„Auf dem Sportplatz sind wir alle gleich“

Wir sprechen mit unseren Sportler*innen über ihre Leidenschaft / Heute: Sandra Hoellenriegel von der SG Hastenbeck/Grohnde

Als Spielerin und Betreuerin unverzichtbar in Hastenbeck: Sandra Hoellenriegel (li.).
Im AWesA Jahresrückblick 2020 haben wir bereits mit zahlreichen Sportler*innen der Region über ihre Leidenschaft gesprochen: den Sport. „Doch waren das längst nicht alle“, erzählt Timo Schnorfeil, Chef vom Dienst bei AWesA. „Uns ist es wichtig, dass wir möglichst viele Menschen zu Wort kommen lassen. Warum lieben sie ihren Sport? Warum lieben sie ihren Verein? Und warum investieren sie im Normalfall sogar noch Geld, um ihren Sport überhaupt ausüben zu können?“ Deshalb startet ab sofort eine neue Kurzinterview-Serie: Leidenschaft Amateursport.

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Was macht für Dich die Faszination Fußball aus?
„Fußball ist ein Mannschaftssport. Man hat immer viele tolle Leute um sich und man kann gemeinsam etwas erreichen. Man trainiert zusammen und erzielt zusammen Fortschritte, die man auf dem Platz zeigen kann. Unser Torverhältnis der Hinrunde dieser Saison zeigt es ganz gut. Mit 33:3 Toren und einem zweiten Platz, würde ich jetzt behaupten, dass wir als Mannschaft gut eingespielt sind.
Faszinierend finde ich auch, dass zum Beispiel bei dem AWesA Alltar-Game  viele verschiedene Fußballer aus allen Vereinen die Chance bekommen, zusammen in einer Mannschaft zu spielen. Gehen höherklassige Teams oder in den Mannschaften Ost gegen West. Das kam sehr gut bei den Vereinen an und bei uns am Hastenbecker Reuteranger war ordentlich was los.“

Warum ausgerechnet die SG Hastenbeck/Grohnde?
„Nachdem ich schon in zwei Mannschaften, TSV Klein Berkel und TuS Rohden/Segelhorst, gespielt habe, bevor ich zum SV Hastenbeck gewechselt bin, bin ich froh, angekommen zu sein. Der SV Hastenbeck hat mich super aufgenommen und gut in die Mannschaft integriert. Auch in schwierigen Zeiten hält die Mannschaft zusammen und kann diese auch gemeinschaftlich bewältigen. Mittlerweile spielen wir in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Grohnde. Auch da wurden wir super aufgenommen und in alles mit einbezogen. Das macht beide Vereine aus!“

Wie sieht bei Dir ein klassischer Spieltag aus?
„Ein klassischer Spieltag sieht bei mir so aus, dass ich erst mit meinen Mädels morgens auf dem Platz um drei Punkte kämpfe. Danach wird gemeinsam noch ein kühles Getränk zu sich genommen und im Anschluss geht es weiter zu meinen Jungs der SGHE, um diese von der Seitenlinie aus, als Betreuerin, zu unterstützen.“

Weshalb gewinnt der Amateursport für Dich gegen den Profisport?
„Im Amateurbereich tut man etwas aus Liebe zu seinem Sport und um gemeinschaftlich etwas zu erreichen, ohne große finanzielle Unterstützung. Man freut sich über jeden Zuschauer, der einen vom Rand aus anfeuert, ohne eine Menge Geld dafür bezahlen zu müssen. Außerdem macht es großen Spaß, sich in der Gemeinschaft fit zu halten. Bei uns zählt noch der Mensch hinter dem Spieler und nicht nur seine Fähigkeiten auf dem Platz. Unser Sport ist viel von freiwilliger Arbeit geprägt und das zeigt einfach die Leidenschaft, die uns alle verbindet. Egal wie alt oder groß, egal wie viel Geld auf dem Konto liegt: auf dem Sportplatz sind wir alle gleich.“
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Autor des Artikels

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