14.07.2020 16:52

Interview


VfL-Neuzugang Mikkel Obel Thomsen: „Die beste Version von mir selbst sein“

Der dänische Neu-Hamelner im Interview / „Mir gefällt es hier sehr gut“
Mikkel Obel Thomsen VfL Hameln
Mikkel Obel Thomsen spielt künftig für den VfL Hameln.
Auf einmal ging alles ganz schnell: Der VfL Hameln zaubert plötzlich den lang ersehnten Linkshänder für den rechten Rückraum aus dem Hut! Der Däne Mikkel Obel Thomsen wechselt in die Rattenfängerstadt – und dieser Neuzugang kommt nicht nur überraschend, sondern ist für den VfL ein alles andere als typischer Transfer. Wir haben mit dem 22-jährigen und 1,95m großen linken Rückraumspieler über seine ersten Eindrücke von Hameln, dem Verein und seine sportliche Rolle gesprochen.

Mikkel, willkommen im in der „Rattenfängerstadt“ Hameln. Wie sind Deine ersten Eindrücke vom Weserbergland und wie hast Du Dich bisher eingelebt?
Mikkel Obel Thomsen: „Mir gefällt es hier sehr gut. Ich habe noch nicht so viel gesehen, aber das, was ich bisher von Hameln gesehen habe, hat mir gut gefallen. Ich freue mich darauf, noch mehr zu sehen.“

Hameln ist nicht unbedingt um die Ecke, höchstens durch Rattenfänger-Sage international bekannt. Wie kam der Kontakt zum VfL überhaupt zustande?
„Ich bin über meinen Agenten mit dem VfL in Kontakt getreten.“

Künftig spielst du in der Handball-Oberliga für den VfL Hameln. Inwieweit hast Du den Verein und Deine neuen Mannschaftskameraden bereits kennengelernt?
„Was mich sofort begeistert hat, war die herzliche Atmosphäre. Es fühlt sich sehr familiär an. Die Jungs haben mich gut aufgenommen, haben mir mit meinem Deutsch und dem Transport zum Training geholfen.“

Was war ausschlaggebend für Dich, den großen Schritt anzutreten und von Dänemark nach Hameln zu ziehen?
„Ich glaube, ausschlaggebend für mich war, als ich mich entschied, nach Hameln zu wechseln, zu einem Klub zu kommen, der große Ambitionen hat, mit einer jungen Mannschaft möglichst viel zu erreichen. Beim VfL konnte ich mir vorstellen zu spielen und möchte mich dort weiterentwickeln.“

Du hast in Dänemark in der zweiten und dritten Liga gespielt, darüber hinaus beim VfL Fredenbeck in der Oberliga. Auf was für einen Spielertypen dürfen sich die Hamelner Fans freuen?
„Wenn ich spiele, würde ich sagen, dass ich meine ganze Energie auf das Feld bringe. Ich gebe immer 100 Prozent und versuche so dem Team zu helfen. Meine Emotionen sieht man nicht immer, aber innerlich brenne ich.“ 

Welche Highlights hast Du in Deiner bisherigen Laufbahn bereits erlebt?
„Es gibt ein paar Höhepunkte in meiner Karriere – mein erstes Spiel mit dem für FIF Håndbold, als ich 17 Jahre alt war, und meine Entscheidung nach Fredenbeck zu wechseln und dort zu spielen. Jetzt bin ich einfach nur aufgeregt, hier in Hameln etwas Neues zu machen.“

Welche Hobbys verfolgst Du abseits Deiner Lieblingssportart Handball?
„Außer Handball sind meine Hobbys, Krafttraining, Computer spielen und mit Freunden abhängen.“

In der vergangenen Saison hatte der VfL extremes Verletzungspech, spielte deshalb gegen den Abstieg. Welche sportlichen Ziele hast Du Dir persönlich, aber auch mit der Mannschaft gesetzt?
„Ich versuche immer mein Bestes zu geben. Ich möchte einfach die beste Version von mir selbst sein. Ich würde mich freuen, wenn wir in der Oberliga unter den Top Drei landen und bin überzeugt, dass wir das mit dieser Mannschaft schaffen können.“

Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Dir mit dem VfL Hameln viel Erfolg.
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