26.03.2020 14:08

Meldung


Kunstrasenplatz in Lügde? Es sieht gut aus!

„Plastikwiese“ soll am Lügder Ramberg gebaut werden / Sechs Vereine sollen profitieren
Neuer Kunstrasen Afferde
In Afferde wurde im Jahr 2016 der neue Kunstrasen eingeweiht.

Dürfen sich die Vereine in und um Lügde bald auf einen Kunstrasenplatz freuen? Nach Aussage von Karl Hasse, Vorsitzender des TuS WE Lügde, sehe es gut aus. „Wir haben uns mit dem Stadtvorstand und den sechs entsprechenden Vereinen bereits im Jahr 2018 zusammen gesetzt und wenig später den Antrag gestellt. Wir haben um einen Termin beim Bürgermeister Heinz Reker gebeten, den wir dann auch relativ zügig bekommen haben. Alle Verantwortlichen haben sich geeinigt, dass der Kunstrasenplatz nach Lügde kommen soll. Das hat mehrere Gründe. Die Infrastruktur mit der dazugehörinen Parkplatzsituation und den gegebenen Möglichkeiten ist am Lügder Ramberg einfach hervorragend.“ Bürgermeister Heinz Reker und Bauamtsleiter Gregor Günnewich seien guter Dinge, dass die 758.000 Euro Unterstützung vom Land bewilligt werden. In den Programmen zur Städtebauförderung ist die Stadt Lügde mit der „Modernisierung der Sportanlagen am Johannes-Gigas-Schulzentrum in Lügde“ beim Ministerium bereits aufgeführt. Im vergangenen Jahr wurde für die Realisierung eine 90-prozentige Förderung der Gesamtkosten von etwa 850.000 Euro zur Bedingung gestellt.

Hasse: „Für alle ein Ansporn“

„Für uns als TuS WE Lügde wäre das ein Riesenschritt. Aber auch die Vereine aus Sabbenhausen, Elbrinxen, Falkenhagen, Niese und Rischenau profitieren genauso wie Lügde von diesem Projekt. Für alle ist der Kunstrasen ein Ansporn. Der neue Platz wird den normalen Trainings- und Punktspielbetrieb deutlich entzerren. Wir werden eine gute Wettbewerbsvorbereitung haben und es wird keine Ausfälle mehr geben. Zuletzt war es immer so, dass wir in der kompletten Winterpause laufen mussten. Training auf den Rasenplätzen war absolut nicht möglich. Der Kunstrasen wäre nicht nur für die Herren-Teams, sondern auch für unsere Jugendspielgemeinschaft ein großer Vorteil“, skizziert Hasse die Situation vor und nach dem Bau des angestrebten Kunstrasenplatzes. Die Frage ist aktuell: Wann könnte der Bau bei erfolgter Bewilligung beginnen? Hierzu hat Hasse aktuell noch keine Antwort: „Wir müssen jetzt einfach abwarten. So schnell wird es nicht gehen. Ich könnte mir vorstellen, dass bei aller Vorbereitung im Herbst der Auftrag erteilt wird und Platz dann vielleicht im nächsten Jahr gebaut wird. Fest steht: Der Kunstrasenplatz wäre für uns alle ein Riesenvorteil.“ Für den Bau sei ein Untergrund aus Mikroplastik kein Thema mehr. Laut Reker erfolge der Platzbau mittlerweile mit einem neuen Granulat, bei dem der schädliche Abrieb nicht mehr in die Umwelt gelange.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
schnorfeil@awesa.de


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