31.07.2026 09:14

Wechselfehler


„Wechselfehler": „LüPy“ – Gemeinsam gewachsen und gemeinsam aufgestiegen

„Amateurhandball ist nicht nur die reine Sportart Handball an sich, sondern viel mehr auch der Zusammenhalt abseits des Spielfeldes"
HSG Luegde-Bad Pyrmont Meisterschaftsfoto Teamfoto
Die HSG Lügde-Bad Pyrmont feierte den Aufstieg in die Regionsoberliga. Foto: privat.
Wechselfehler Kolumne Handball Logovon Jörg Vietmeyer

„Zusammenhalt. Abwechslungsreich. Aufgeschlossen.“

Manchmal reichen drei Worte, um eine Mannschaft zu beschreiben. Mit diesen Begriffen bringt Eric Wessel die Herren der HSG Lügde-Bad Pyrmont auf den Punkt. Und je länger man sich mit der Mannschaft beschäftigt, desto mehr merkt man: Der Zusammenhalt ist hier kein leeres Versprechen, sondern wird jeden Tag gelebt.

Denn der Großteil der Mannschaft kennt sich bereits seit der Jugend. Über viele Jahre ist daraus nicht nur ein eingespieltes Team entstanden, sondern auch ein Freundeskreis, der weit über den Handball hinausgeht.

„Bis auf ein oder zwei Ausnahmen stammen alle Spieler aus der eigenen Jugend. Dadurch ist nicht nur eine eingespielte Mannschaft entstanden, sondern auch viele langjährige Freundschaften. Sowohl auf und neben der Platte. Aber auch die Spieler, welche zu uns gewechselt sind und nicht aus der eigenen Jugendförderung stammen, fühlen sich bei uns sehr wohl und heimisch“, erzählt Wessel.

Dass dieser Weg irgendwann auch sportlich belohnt werden würde, überrascht deshalb kaum.
Der verdiente Lohn

Sportlich hätte die vergangene Saison kaum besser laufen können. Mit dem Aufstieg in die Regionsoberliga erreichte die Mannschaft ihr großes Ziel. „Wir sind sehr stolz auf den Aufstieg in die Regionsoberliga“, beschreibt Wessel.

Den schönsten Moment verbindet er allerdings mit dem entscheidenden Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Neustadt. „Jannik ist vor der Saison aus Emmerthal wieder zurück zu seinem Heimatverein gewechselt. Sicherlich auch mit dem Ziel Aufstieg. Daher war es ein passender Moment, dass er das Tor gemacht hat, wodurch das Spiel entschieden war und der Aufstieg perfekt war“, erzählt Wessel.

Doch nicht nur die Herren hatten an diesem Tag Grund zum Feiern. „Die männliche D-Jugend hat ebenfalls gewonnen und ist dadurch Meister geworden. Dazu hat sie uns in dem Heimspiel gegen Neustadt super unterstützt. Daraus entstand ein schönes gemeinsames Meisterschaftsfoto der Herren und der D-Jugend.“
Ein Tag, der im Verein wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Joerg Vietmeyer Handball Kolumne
Jörg Vietmeyer.
Mehr als nur eine Mannschaft

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft beschreibt Wessel als hervorragend. Meisterschaft und Aufstieg haben ihren Teil dazu beigetragen. Dazu kommen vier Rückkehrer, die zu ihrem Stammverein zurückkehren, sowie zwei Jugendspieler, die den Kader verstärken. „Diese Stimmung nehmen wir mit in den Start der neuen Saison“, erzählt Wessel.

Für gute Laune sorgt nach seiner Aussage vor allem Mattis. Einer der Rückkehrer, der sofort wieder für gute Stimmung in der Kabine sorgt. Beim Thema Unpünktlichkeit fiel die Antwort dagegen eindeutig aus. „Timon. Oder besser gesagt: Der steht bestimmt vor den Schranken.“ Mehr Erklärung braucht es eigentlich nicht. Genau deshalb spielt man Amateurhandball.

Warum man sich ein Heimspiel der HSG Lügde-Bad Pyrmont anschauen sollte? „Es herrscht immer eine super Atmosphäre während den Heimspielen. Sowohl auf und neben der Platte“, beschreibt Wessel.

Doch das ist nicht das Einzige, was die Herren der HSG Lügde-Bad Pyrmont ausmacht. „Amateurhandball ist nicht nur die reine Sportart Handball an sich, sondern viel mehr auch der Zusammenhalt abseits des Spielfeldes. Diesen merkt man nicht in unserer Mannschaft, sondern auch im gesamten Verein und unserem Förderverein, den Handballfreunden Lügde“, erklärt Wessel.

Sportlich möchte sich die Mannschaft zunächst in der neuen Liga etablieren. „Ziel für die kommende Saison ist der Klassenerhalt. Wir müssen uns zunächst in der Liga akklimatisieren und etablieren.“

Vielleicht beschreibt aber die letzte Antwort von Eric Wessel sein Team sogar am besten. „Es ist nicht nur der Handball, welcher im Mittelpunkt steht. Auch der Zusammenhalt und das Miteinander im Verein. Alle sind willkommen, wir sind aufgeschlossen.“

Bis zum nächsten Mal bei „Wechselfehler“.
Und denkt dran: Immer schön korrekt wechseln.
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Team AWesA
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