12.06.2026 09:27
Relegation zur Regionalliga - A-Jugend
Nach Auftaktpleite: VfL braucht Sieg gegen Topfavoriten
Steup optimistisch: „Nach der unnötigen Auftaktniederlage haben wir die Köpfe wieder nach oben genommen"

Bent Kopperschmidt & Co. wollen in Hordhorn bestehen.
HSG Nordhorn – VfL Hameln (Samstag, 14.30 Uhr).
Nach der 27:30-Auftaktniederlage gegen den TV Dinklage in der Regionalliga-Relegation hat die Hamelner Mannschaft den Blick konsequent nach vorne gerichtet. Die Ausgangslage vor dem Spiel am Samstag bei der HSG Nordhorn ist eindeutig: Soll die Chance auf die Qualifikation für die Regionalliga gewahrt bleiben und eine weitere Qualifikationsrunde erreicht werden, ist ein Auswärtssieg Pflicht.
Dass diese Aufgabe anspruchsvoll wird, unterstrich Nordhorn unter der Woche eindrucksvoll. Mit einem deutlichen 56:19-Erfolg gegen Georgsmarienhütte feierte die HSG ein Schützenfest und bewies hohe offensive Qualität. Entsprechend gewarnt reist das Hamelner Team kurz vor die niederländische Grenze.
Hamelns Trainer Sebastian Steup blickt dennoch optimistisch auf die bevorstehende Begegnung: „Nach der unnötigen Auftaktniederlage haben wir die Köpfe wieder nach oben genommen und den Blick konsequent nach vorne gerichtet. [...] Zuversichtlich stimmt vor allem der Kampfgeist, der Einsatz und die Moral, die die Mannschaft bereits am vergangenen Wochenende gegen Dinklage gezeigt hat. Diese Tugenden werden auch in Nordhorn mehr als gefragt sein.“
Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Defensive. Steup: „Ein entscheidender Faktor wird die Defensivleistung sein. Gelingt es uns, eine stabile Abwehr auf die Platte zu bringen und die Torhüter entsprechend zu unterstützen, ist ein wichtiges Fundament gelegt, um die beiden Punkte mit nach Hameln zu nehmen. Mindestens genauso wichtig wird allerdings das Angriffsspiel sein. Die Mannschaft muss es schaffen, ihre Kräfte nicht unnötig in Einzelaktionen und permanente 1:1-Situationen zu investieren. Stattdessen wird es darauf ankommen, den Ball laufen zu lassen, als Team Lösungen zu finden und die Torchancen spielerisch herauszuarbeiten.“
Um gegen die offensive Qualität der HSG zu bestehen, fordert der Coach von jedem Einzelnen vollen Einsatz: „Dafür wird jeder einzelne Spieler gefordert sein. Jeder muss bereit sein, sich für die Mannschaft aufzuopfern und genau das umzusetzen, was in den Trainingseinheiten der vergangenen Woche bis ins Detail und ‚bis zum Erbrechen‘ einstudiert wurde.“
Der Weg in die Regionalliga führt nur über einen Erfolg in Nordhorn. Nur bei einem Sieg bestünde die Möglichkeit, mit Nordhorn und Dinklage punktgleich bei 4:2 Zählern abzuschließen, woraufhin das Torverhältnis über die endgültige Platzierung entscheiden würde.
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