Die letzten fünf Spiele entschieden die ho-Handbeller in Serie für sich. Der Lohn: Aktuell ist das Team von Trainer Frank Käber Dritter. Aber: Vier der fünf Duelle bestritten die Baxmannstädter in der heimischen Halle am Rosenbusch – unter anderem gelang gegen die Hannoveraner ein 32:30-Hinspielerfolg. Am Sonntag sind die Hessisch Oldendorfer beim HSC zu Gast. Die Landeshauptstädter sind aktuell mit sieben Siegen und fünf Niederlagen Sechster. Ob ho auch auswärts zu überzeugen weiß?
„Wir haben aktuell zwar ein paar Krankheitsfälle und das eine oder andere Fragezeichen im Team, aber da sich die Kadersituation insgesamt immer mehr entspannt und wir in den letzten Partien fast immer aus dem Vollen schöpfen konnten, mache ich mir keine Sorgen. Uns erwartet wieder ein Topspiel, bei dem ich davon ausgehe, dass der HSC aufgrund der Niederlage im Hinspiel mit einer gewissen ‚Wut im Bauch‘ spielen wird. Wir verfolgen jedoch weiterhin den Plan, nur auf uns selbst zu schauen. Die vergangenen Spiele haben deutlich gezeigt: Wenn wir unseren Matchplan konsequent durchsetzen, sind wir auch erfolgreich – und genau das muss auch diesmal wieder unser Ziel sein.“
TSG Emmerthal II – RSV Seelze (Sonntag, 17 Uhr).
Für Emmerthals Zweitvertretung geht es am kommenden Sonntag darum, wieder zurück in die Spur zu finden. Tabellarisch stehen die Grün-Weißen mit fünf Zählern Vorsprung auf das Tabellenende zwar noch gut da, doch zuletzt verlor man trotz deutlicher Zwischenführung auswärts beim Garbsener SC, der zu diesem Zeitpunkt noch die „Rote Laterne“ innehatte. Gegen den RSV Seelze, aktuell Tabellenfünfter, soll nun die Kehrtwende erfolgen.
„Jeder muss jetzt an sein Limit gehen“
„Am Sonntag erwartet uns mit Seelze der Tabellenfünfte, der mit Niklas Krupski den Toptorschützen der Liga hat. Aufgrund der letzten Niederlagen, insbesondere wegen des verlorenen Spiels in Garbsen, ist der Abstand nach unten geringer geworden. Somit rückt für uns wieder in den Fokus, sich von unten weiter absetzen zu müssen. Kurz gesagt: die Blickrichtung ist eine andere, wir müssen dringend wieder punkten. Viel wichtiger ist aber das zuletzt gezeigte Gesicht, an dem wir arbeiten müssen. Im Hinspiel konnten wir lange unser Spiel bestimmen und lagen lange vorne, doch konnten den Vorsprung nicht über die Zeit bringen. Das soll uns Mut machen, aber auch zeigen, dass wir 60 Minuten Konstanz und Kampf an den Tag legen müssen. Der Kader ist bis auf Juri Deppenmeier, Moritz Müller und Marvin Kohrs voll besetzt und somit gibt es keine Ausreden. Jeder muss jetzt an sein Limit gehen, um uns wieder in eine aufgelockerte Situation zu bringen.“
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