17.01.2026 21:04
Regionsoberliga
Dohme überglücklich: „Jeder Trainer hätte mit dieser Truppe heute gewonnen“
Emmerthal & ho-handball schlagen Favoriten / Baxmannstädter besiegen erneut Tabellenführer

14 Tore - Emmerthals Fiete Vollmer furios.
ho-handball – SG Börde Handball II 32:28 (14:12)
Die Sporthalle am Rosenbusch erweist sich weiterhin als Stolperstein für die Spitzenreiter der Regionsoberliga. Nachdem bereits der Hannoversche SC in Hessisch Oldendorf Federn lassen musste, gelang den ho-Handballern nun der nächste Coup: Mit 32:28 schlug das Team auch den neuen Tabellenführer SG Börde Handball II.
Die Partie begann ausgeglichen, wobei die Gäste durch Jonas Maxen zunächst mit 1:0 in Führung gingen. Über weite Strecken der ersten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts. Nach 13 Minuten stand es 8:8. Erst kurz vor dem Seitenwechsel gelang es ho-handball, sich etwas abzusetzen. Stefan Mittmann erzielte in der 26. Minute das 14:11, ehe es mit einer 14:12-Führung in die Kabinen ging.
Nach dem Wiederanpfiff blieb die Begegnung zunächst eine enge Angelegenheit. Die Reserve der SG Börde kämpfte sich Tor um Tor heran und verkürzte in der 42. Minute auf 20:21. In dieser kritischen Phase behielten die Hausherren jedoch die Nerven. Angeführt von den treffsicheren Felix Dammann und Christoph Bauer (beide 8 Tore) starteten die Baxmannstädter den entscheidenden Lauf.
In der 51. Minute erhöhte Dammann auf 28:24 und spätestens mit dem Treffer von Bastian Tönsgöke zum 32:27 kurz vor Ende war der Heimsieg perfekt.
ho-handball: Felix Dammann (8), Christoph Bauer (8/3), Rasmus Meier (4), Timo Pothmann (4), Johannes Bauer (3), Stefan Mittmann (2), Bastian Tönsgöke (1), Leander Schulte (1), Felix Wehage (1).
TSG Emmerthal II – Hannoverscher SC 39:30 (19:12)
Die TSG Emmerthal II hat zum Jahresauftakt in der Regionsoberliga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. In der heimischen Sporthalle bezwangen die Emmerthaler den Tabellenzweiten, Hannoverscher SC, deutlich mit 39:30.
„Ein Start nach Maß, besser geht’s nicht gegen den Tabellenzweiten zum Jahresbeginn“, freute sich TSG-Trainer Maik Dohme nach der Partie. Seine Mannschaft erwischte einen optimalen Start und lag durch einen frühen Dreierpack von Fiete Vollmer bereits nach drei Minuten mit 3:0 in Front. Über ein 4:1 (4. Minute) und ein 12:7 (14. Minute) erarbeiteten sich die Hausherren früh ein komfortables Polster.
Dohme hob besonders die Defensivarbeit gegen die spielstarken Hannoveraner hervor: „Der HSC hat in der ersten Halbzeit gut aufs Tempo gedrückt, aber wir haben das mit einem starken Rückzugsverhalten unterbunden. Sobald wir sie in den Regelangeriff gezwungen haben, bekamen sie ihre Probleme gegen uns.“ Dahinter erwies sich Torwart Julian Reifschneider als sicherer Rückhalt. Mit einer verdienten 19:12-Führung ging es in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Emmerthaler die Konzentration hoch. „Vorne waren wir geduldig und hatten fast keine Fehlwürfe oder technischen Fehler“, analysierte Dohme. In der 35. Minute erhöhte Juri Deppenmeier auf 23:16. Die Gäste fanden gegen die kompakte TSG-Einheit kein Mittel, sodass der Vorsprung beim 28:19 (41.) erstmals auf neun Tore anwuchs.
Überragender Akteur auf dem Feld war Fiete Vollmer, der insgesamt 14 Treffer erzielte. „Ich könnte heute jeden Spieler aufzählen. Jeder hat seine Rolle überragend ausgefüllt. Aber wir sind als echte Einheit aufgetreten. Fiete muss man aber noch einmal hervorheben. Er war heute einfach galaktisch und hat aus einer super Mannschaftsleistung herausgestochen“, so das Sonderlob des Trainers. In der Schlussphase markierte Paul Barbisan das 35:26 (55. Minute), ehe Vollmer mit dem Schlusspfiff den 39:30-Endstand herstellte.
Für Maik Dohme war es ein besonderer Abend: „Das war wohl das beste Spiel in meiner nun vierten Saison als Trainer dieser Mannschaft. Jeder Trainer hätte mit dieser Truppe heute gewonnen, es hat nahezu alles gepasst.“
TSG Emmerthal II: Fiete Vollmer (14), Juri Deppenmeier (7), Marvin Kohrs (6/3), Niels Henrik Bohr (4), Paul Barbisan (4), Jonathan Dohme (2), Timo Huchthausen (1), Jan Hummel (1).
Kommentare