Zuhause hui, auswärts pfui – das ist der bisherige Trend der ho-Handballer. Während die Baxmannstädter ihre vier Auswärtsauftritte ohne Punktgewinn bestritten, schlugen sie vor heimischer Kulisse bisher jeden Herausforderer. Darunter sogar der bisherige Tabellenführer Hannoverscher SC. Am Samstag stellt sich nun der neue Spitzenreiter vor: Börde Handball II. Ob es dem kommenden Gegner am Rosenbusch auch so ergehen wird?
„Wieder einmal gastiert der aktuelle Tabellenführer bei uns. Ich bin sehr gespannt, ob es dem jetzigen Spitzenreiter ähnlich ergeht wie seinem Vorgänger. Wir sind zu Hause immer in der Lage, für eine Überraschung zu sorgen. Wir spielen unheimlich gerne vor unserer Heimkulisse, das macht einfach riesigen Spaß. Momentan haben die Jungs viel Freude am gemeinsamen Spiel und man sieht an den Ergebnissen deutlich, dass es bei uns vorwärts geht. Die personelle Lage ist zudem entspannt. Vielleicht gelingt uns am Wochenende der nächste Coup – nach dem Spiel wird sich dann zeigen, ob man bei unseren Heimauftritten gegen Favoriten überhaupt noch das Wort ‚Überraschung‘ bemühen darf.“
TSG Emmerthal II – Hannoverscher SC (Samstag, 19 Uhr).
Die TSG trifft eine Stunde später auf das Topteam aus Hannover. Emmerthal spielte zuletzt am Nikolaustag – rund sechs Wochen sind die Grün-Weißen also ohne Spielpraxis. Ob die TSG mit einem Kaltstart direkt heiß läuft?
„Mit einer schlagkräftigen Mannschaft auflaufen“
„Zum Auftakt ins neue Jahr erwartet uns morgen mit dem Tabellenzweiten eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch ist es unser erklärtes Ziel, es dem Hannoverschen SC in eigener Halle so schwer wie möglich zu machen. Wir wollen die Partie so lange wie möglich offen halten und hoffen darauf, zum Start vielleicht sogar einen Punktgewinn zu verzeichnen. Besonders positiv stimmt mich, dass sich die personelle Situation im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich entspannt hat. Wir können somit wieder mit einer schlagkräftigen Mannschaft auflaufen und blicken dem Spiel optimistisch entgegen.“
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