26.04.2025 21:38

Regionsoberliga


Meister-Vorteil verspielt: ho-handball muss wieder auf andere hoffen

Emmerthal bleibt nach Niederlage Letzter
ho-handball Regionsberliga Handball Teamkreis
ho-handball musste sich mit einem Remis arrangieren.

ho-handball – Garbsener SC 36:36 (16:14).

Nach der mehrwöchigen Osterpause verspielten die ho-Handballer ihren knappen Vorsprung auf Verfolger MTV Obernkirchen. Gegen Garbsen kam das Team von Trainer Sebastian Pook nicht über ein Remis hinaus. Aufgrund des direkten Vergleichs ist der MTV bei Punktgleichheit im Vorteil. „Das alles wegen einem Tor Unterschied gegen Obernkirchen“, bedauerte Pook, der zunächst Genesungswünsche an Philipp Schonat sendete: „In der 50. Minute hat er sich wohl an der Achillessehne verletzt. Wir wünschen ihm alles Gute. Das trübt die Stimmung zusätzlich.“ Von Beginn an legten die Hausherren vor und führten bis zur 20. Minute 11:8. In der Folge ließen sich die Gäste nicht abschütteln, glichen zwischendurch aus und lagen zur Pause 14:16 zurück. Pook: „Garbsen hat mit einer sehr offensiven 4:2-Deckung agiert, gegen dir war aber unsere Lösungen gefunden haben. In der zweiten Halbzeit haben sie dann Felix Dammann in Manndeckung genommen. Das hat man uns angemerkt. Wir waren dadurch zu behäbig im Angriff.“

Entscheidend sei aber nicht die Leistung in der Offensive gewesen. „Wenn man 36 Tore kassiert, kann man sich denken, woran es lag. Wir haben teilweise dilettantisch gedeckt. Einfachste Sperren haben gegen uns als Mittel ausgereicht.“ Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein spannendes Rennen um die Punkte, an dessen Ende die Garbsener den zwei Punkten sogar näher waren. Sie führten 75 Sekunden vor Ende 36:35, doch gelang ausgerechnet dem sonderbewachten Dammann 24 Sekunden vor Ende der Treffer zum Endstand. Pook resümierte: „In den letzten beiden Spielen müssen wir nochmal alles versuchen und Garbsen die Daumen drücken, dass sie Obernkirchen nächste Woche schlagen. Auch mit der Aufstiegsrelegation können wir noch nicht planen, da uns Hannover-West mit einem Punkt Rückstand im Nacken sitzt. Es wird ein spannendes Finale.“
ho-handball: Felix Dammann (10), Christoph Bauer (10/2), Mike Uhe (7), Sascha Weidemann (4), Johannes Bauer (2), Tobias Schöttelndreier (2), Oliver Ketelhake (1).

TSG Emmerthal II – RSV Seelze 22:28 (9:11).

Die TSG-Reserve musste im Abstiegskampf einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Durch die Heimniederlage ist Emmerthal nach wie vor Letzter, mit zwei Punkten Rückstand zur HSG Nienburg III. Die Nienburger sind somit aktuell für die Relegation qualifiziert. „Wir werden weiter kämpfen, auch wenn das heute ein herber Rückschlag war. Wir hatten zuhause die Chance, mit Nienburg gleichzuziehen und dann nächste Woche im direkten Duell auf zwei Punkte davon zu ziehen“, erklärte Emmerthals Trainer Maik Dohme. Bei den Grün-Weißen haperte es vor allem im Angriff. Dohme: „Die Abwehr stand gut, aber nach vorne hatten wir zu wenig Tempo. Dadurch konnten wir keinen Druck aufbauen. Das 9:11 zur Halbzeit sagt eigentlich alles.“

Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren ihre „zehn Minuten“. „Es ist diese typische Phase, in der nichts mehr läuft. Wir haben mit der ersten Sekunde den Faden verloren und so hat es sich durchgezogen“, so Dohme. In der 44. Minute führte Seelze vorentscheidend mit 20:13 – selbst eine kurze Hochphase brachte Emmerthal nicht näher als vier Tore heran (18:22/53.). Letztlich siegten die Gäste deutlich. „Wir haben eine der jüngsten Mannschaften der Liga. Für viele Spieler ist es der erste Abstiegskampf in ihrer Laufbahn und dazu noch im Herrenbereich. Das ist eine große Herausforderung, der wir uns aber stellen.“
TSG Emmerthal II: Jan Hummel (6), Niels Bohr (3), Aaron Schweckendick (3), Vincent Wissel (2), Malte Böker (2/1), Moritz Müller (2), Melvin Miljkovic (1), Jan-Philip Warnke (1), Sven Hildebrandt (1), Marvin Kohrs (1).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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