Die entscheidende Phase in der Regionsoberliga steht an. Nach über einem Monat Pause stehen für die Mannen von ho-handball die letzten drei Partien der Saison an, mit dem Garbsener SC und dem TuS Vinnhorst stehen dabei noch zwei Duelle gegen die direkte Konkurrenz an. Den Grundstein für die Meisterschaft will das Team von Sebastian Pook, das derzeit an der Tabellenspitze steht, bereits am Samstagabend in heimischer Halle legen.
„Nach der langen Osterpause wird es für alle Mannschaften schwierig, wieder in Tritt zu kommen. Wir sind gespannt auf den Saisonendspurt, die Plätze eins bis fünf liegen eng beieinander. In den nächsten ein bis zwei Spieltagen werden sich erste Entscheidungen abzeichnen. Als Tabellenführer wollen wir zuhause gegen Garbsen gewinnen. In Garbsen gab es damals ein Unentschieden, als Garbsen Erster und wir noch Dritter waren. Es wird ein sehr attraktives Topspiel, denn Garbsen hat die meisten Tore der Liga erzielt. Sie spielen sehr temporeichen Handball, sind sehr effektiv im Angriff und stark im Eins-gegen-Eins. Auch in der Breite sind sie gut aufgestellt, wobei Dennis Cravaack als Einzelspieler hervorragt. Wir stellen wiederum die beste Abwehr der Liga, von daher können sich die Zuschauer auf ein super Spiel freuen. Es ist der vorletzte Heimspieltag und ein Topspiel, wir hoffen daher auf eine volle Halle und viel Unterstützung. Die personelle Situation ist kompliziert, da unsere zweite Mannschaft parallel ein Derby gegen Rinteln hat. Wir werden schauen, dass beide Teams einen schlagkräftigen Kader zusammen bekommen."
: Fabian Weidemann, Jonas Völkel & Rasmus Meier fallen bis Saisonende aus; Felix Dammann und Tobias Schöttelndreier zurück.
TSG Emmerthal II – RSV Seelze (Samstag, 19.30 Uhr).
Für Emmerthals „Zwote“ beginnt dagegen der Kampf ums Überleben. Die Grün-Weißen bekleiden aktuell das untere Tabellenende. Bei zwei Punkten Rückstand auf die HSG Nienburg befindet sich der Relegationsrang noch in Reichweite, angesichts von acht Zählern Rückstand auf das rettende Ufer ist Platz neun ist die Relegation aber auch das höchste der Gefühle. Damit die Chance auf den Klassenerhalt weiterhin bestehen bleibt, setzt TSG-Coach Maik Dohme direkt auf einen Sieg im Heimspiel gegen den Sechsplatzierten aus Seelze.
„Uns erwartet mit Seelze eines der Endspiele“
„Uns erwartet mit Seelze eines der Endspiele. Wir können uns nur noch in die Relegation retten. Ganz raus geht nicht mehr, dafür ist Schaumburg zu weit weg. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen. Morgen wären zwei Punkte gut und gegen Nienburg sind zwei Punkte ohnehin Pflicht, wenn wir die HSG noch hinter uns lassen wollen. Natürlich ist da Druck, aber wir versuchen, so frei wie möglich aufzuspielen. Mit der nötigen Lockerheit geht’s leichter. Das Wichtigste ist es, 60 Minuten lang Spaß am Handball zu haben. Leider ist unsere Personalsituation schwierig.“
Personal: Jonathan Dohme (Patellasehnen-Probleme), Jonas Pelda (Saisonaus), Maximilian Lang und Moritz Müller fallen aus; Einsätze von Malte Böker und Jan-Philip Warnke (Knie) fraglich.
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