Für die Hameln-Pyrmonter steht ein Schaumburger Wochenende an. Die ho-Handballer empfangen die HSG Schaumburg IV zum „kleinen Derby“. Nach den beiden Auftaktsiegen belegen die Baxmannstädter den ersten Platz der Regionsoberliga. Jedoch lief in den Trainingswochen nach dem 29:13-Derbysieg gegen Emmerthal II nicht alles nach Plan...
„Nach dem Emmerthal-Spiel hat uns eine Kombination aus Grippe- und Coronawelle erwischt. Seitdem konnten wir nicht mehr richtig trainieren und uns daher auch nicht gut auf den Gegner vorberieten. Ich kenne viele Spieler der Schaumburger aus meiner Zeit dort und habe zu einigen nach wie vor eine enge Verbindung. Auffällig bei Schaumburg sind die vielen unterschiedlichen Besetzungen. Es kamen schon Spieler aus der Ober- und Landesliga zum Einsatz und auch die U21-Regel wird dazu betragen. Davon abgesehen haben sie eine eingespielte Mannschaft. Für mich persönlich ist es schon ein besonderes Spiel, das wir am Ende auch für uns entscheiden wollen. Denn auch wir sind eingespielt und der Großteil der Mannschaft ist mittlerweile wieder gesund.“
Personal: Rasmus Meier und Philipp Schonat fehlen.
MTV Obernkirchen – TSG Emmerthal II (Sonntag, 17 Uhr).
Die TSG II bekommt es mit dem MTV Obernkirchen zu tun, der bekanntlich von Carem Griese gecoacht wird. Griese trat in Hameln-Pyrmont in den letzten (vielen) Jahren als Erfolgstrainer von ho-handball und den Frauen des MTV Rohrsen in Erscheinung. Nach dem missglückten Saisonstart der Emmerthaler mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen sieht TSG-Coach Maik Dohme den kommenden Gegner als Favoriten.
„Könnte uns in die Karten spielen“
„Der Saisonstart lief nicht wie erhofft. Wir wollen den Anschluss nach oben natürlich nicht verlieren, wissen aber auch, dass Obernkirchen ein starker Gegner ist. Sie sind gegen uns der Favorit. Das könnte uns wiederum in die Karten spielen, da unsere junge Mannschaft befreit aufspielen kann. Der Druck liegt beim Gegner. Wichtig wird sein, dass wir Obernkirchen ins gebundene Angriffsspiel zwingen, damit sie ihr Tempo nicht ausspielen können. Gelingt dies, müssen wir im Gegenzug unser eigenes Tempo ausspielen und dabei insbesondere unsere Außen ins Spiel bringen.“
Personal: Julian Reifschneider fällt aus.
Kommentare