14.02.2020 10:28

Regionsoberliga


Schwierige Aufgabe: „LüPy“ empfängt besten Angriff der Liga!

TSG-Reserve kann großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen / Wick hofft auf zweiten Sieg in Serie

Die HSG Lügde-Bad Pyrmont empfängt den stärksten Angriff der Liga.

TSG Emmerthal II – TuS Bothfeld (Sonntag, 14.45 Uhr).

Emmerthals Verbandsliga-Reserve hat am Sonntag den TuS Bothfeld zu Gast. „An das Hinspiel erinnern wir uns gerne zurück. Da haben wir mit einem Rumpfteam den ersten Saisonpunkt geholt. Bothfeld haben wir in der Tabelle etwas weiter vorne erwartet. Aktuell stehen sie mit in der gefährlichen Zone“, erläutert Emmerthals Trainer Michael Andrejew. Die Gastgeber würden mit einem Heimsieg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. „Wir wollen natürlich die Punkte holen und lassen uns dabei von der Tabelle nicht blenden. Leider werden uns einige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Das vorhandene Personal wird den Kampf annehmen und versucht die Punkte an der Emmer zu behalten“, ist sich Andrejew sicher.

HSG Lügde-Bad Pyrmont – TV Hannover-Badenstedt (Sonntag, 15.15 Uhr).

Die HSG Lügde-Bad Pyrmont empfängt 30 Minuten später den Tabellenvierten TV Hannover-Badenstedt. Die Gäste haben mit aktuell 531 erzielten Toren den besten Angriff der Liga. Auf der anderen Seite haben die Kurstädter die zweitschlechteste Abwehr. Bereits im Hinspiel musste sich die HSG deutlich mit 27:35 geschlagen geben. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber noch Tabellenführer. „In den letzten Spielen haben wir jeweils gegen die Topmannschaften der Liga gespielt. Badenstedt kommt viel über das Tempo und bestraft Ballverluste umgehend mit einem Tempogegenstoß. Nicht umsonst werfen sie so gut wie jedes Spiel über 30 Tore. Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen“, gibt HSG-Trainer Sascha Boldt die Devise aus. Im Hinspiel fehlten Mario Blome, Florian Siegert sowie Lars Gärtner, die dieses Mal wahrscheinlich dabei sind. „Eine sehr schwierige Aufgabe. Im Hinspiel haben wir den Keeper regelrecht warm geworfen und eine Wurfausbeute von gerade mal 53 Prozent erreicht. Das ist definitiv zu wenig. Aktuell sind wir mit 11:23-Zählern punktgleich mit Bothfeld und Auhagen. Viele Spiele verbleiben nicht mehr, um Zählbares einzufahren“, beschreibt Boldt die Situation.

HF Aerzen – HV Barsinghausen II (Sonntag, 17 Uhr).

Die Aerzener haben am letzten Spieltag in Auhagen einen wichtigen Erfolg gelandet. Durch den Sieg haben die Hummetaler derzeit zwei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Am Wochenende hat die Wick-Sieben Barsinghausens Oberliga-Reserve zu Gast. „Wir wollen auch am Sonntag etwas mitnehmen. Allerdings sind wir aus dem Hinspiel noch gewarnt. Das war meiner Meinung die stärkste Mannschaft, gegen die wir in der Hinrunde gespielt haben. Da hatten wir in der ersten Halbzeit arge Probleme. In den zweiten 30 Minuten haben wir es dann besser gemacht. Wir haben das Spiel unter der Woche noch einmal angesprochen. Fakt ist: Wir müssen einiges ändern, um am Sonntag eine realistische Chance zu haben“, erläutert Aerzens Trainer Daniel Wick vor dem Duell mit dem Tabellenfünften. Bei den Gastgebern sind die Einsätze von Vincent Wissel und Alexander Cyrklaff noch ungewiss. „Barsinghausen hat ein starkes Team. Wenn sie mit der kompletten Kapelle anreisen sollten, dann müssen wir uns strecken“, so Wick abschließend.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
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