28.02.2011 13:21

Sieg und Niederlage für Hamelns weibliche A-Jugend

Hamelnerinnen gewinnen Derby, aber gehen bei JSG Nordschaumburg leer aus / Hertting: „Beste Saisonleistung wurde mit zwei Punkten belohnt“

JSG Nordschaumburg – VfL Hameln 32:11 (17:3).

Bereits am Donnerstag musste die weibliche A-Jugend vom VfL Hameln in der Regionsoberliga bei der JSG Nordschaumburg antreten. Die Gastgeberinnen starteten dabei als Favorit in die Begegnung. Am Ende wurde die JSG auch ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich deutlich mit 32:11 durch. Nordschaumburg spielte von Anfang an sehr druckvoll im Angriff, schloss konsequent ab und verteidigte hervorragend in der Abwehr. So war die VfL-Sieben der körperlich deutlich überlegenden JSG in allen Belangen unterlegen. Folgerichtig führten die Nordschaumburgerinnen zur Pause bereits mit 17:3. Aufopferungsvoll und nicht aufgebend fanden die Hamelnerinnen nach der Halbzeit besser in die Begegnung. Vor allem Mara Duven erarbeitete sich gute Chancen und schloss fünfmal erfolgreich ab. Auch Marie Lina Fehrmann wurde im Tor stärker und hielt gleich mehrere Würfe. Im Verlauf des zweiten Durchgangs verletzte sie sich allerdings am Knie. Mareike Adomat spielte als Neueinsteigerin eine gute Partie und eroberte gleich mehrere Bälle in der Abwehr.
VfL Hameln: Mara Duven (5), Jana Hertting (2), Katharina Poß (2), Kira Wissmann (2), Marie Lina Fehrmann, Julia Goltermann , Mareike Adomat, Luca Kladen, Marijke Hoyer.

VfL Hameln – HSG Lügde-Bad Pyrmont 24:21 (13:12).

Am Sonntag musste der VfL Hameln wieder auf dem Parkett stehen. Als Gast stellte sich die HSG Lügde-Bad Pyrmont zum Derby in der Halle Nord vor. Die Hamelnerinnen starteten konzentriert ins Spiel und fanden schnell zu ihrer Linie. Der VfL begann diesesmal mit einer 3-2-1-Abwehr. Damit wollten die Gastgeberinnen die starken Pyrmonterinnen deutlich offensiv zu decken. Gegen diese ungewohnte Abwehrformation fand die JSG kein Mittel. Folgerichtig setzte sich die Hertting-Sieben schnell auf 7:3 ab. Die VfL-Mädels spielten druckvoll und die Angriffe wurden schön in die Breite verlagert. So markierte Katharina Poß über die Außenposition das 10:6. Ohne die etatmäßige Torhüterin zeigten die eingesprungene VfL-Torhüterinnen Kira Wissmann in der ersten Hälfte und später in Halbzeit zwei Marijke Hoyer glanzvolle Paraden. Bis zum Pausenpfiff verkürzten die Gäste den Rückstand wieder auf 12:13. Auch nach dem Seitenwechsel setzten die Hamelnerinnen ihre gute Leistung nahtlos fort. Trotz des zwischenzeitlichen 14:15-Rückstands ließ sich die VfL-Sieben nicht aus der Ruhe bringen. Gerade Jana Hertting spielte eine hervorragende zweite Halbzeit. Sie sorgte für viel Druck und Kreativität. Zudem schloss sie gleich sechs Mal erfolgreich ab. Erstmals spielte Kathi Böhlke auf der „Libero-Position“ und löste ihre Aufgabe hervorragend. „Die beste Saisonleistung wurde mit zwei verdient gewonnen Punkten belohnt. Auch wenn sie immer die jüngsten  und körperlich kleinsten Spielerinnen  sind, überzeugen die Mädels mit viel Beweglichkeit. Der große Fleiß wurde zu Recht belohnt. Ich hoffe, dass die Mädels gesundheitlich mal so im Aufwind sind wie im Spiel, sodass wir gegen Loccum/Stolzenau nächsten Sonntag vielleicht einen größeren Kader zur Verfügung haben“, blicht VfL-Trainerin Ute Hertting voraus.
VfL Hameln: Katharina Poß (9),  Jana Hertting (6), Mara Duven (3), Kira Wissmann (2), Julia Goltermann (2), Jennifer Schumann (1), Marijke Hoyer (1), Kathi Böhlke.
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