14.02.2011 12:53

Poss und Duven beim knappen VfL-Sieg hellwach!

Hamelns weibliche A-Jugend siegt 23:22 in Springe / Auch HSG Lügde-Bad Pyrmont feiert Erfolg
HSG Lügde-Bad Pyrmont - HSG Garmissen/Dingelbe/Himstedt/Bettrum 29:17 (14:5).
Die weibliche A-Jugend der HSG Lügde-Bad Pyrmont empfing im zehnten Saisonspiel die HSG Garmissen/Dingelbe/Himstedt/Bettrum. Im Vorfeld mussten die Gastgeberinnen auf Sophie Niemann, Lena Schlieker (beide verletzt) und Annabelle Brand (privat verhindert) verzichten. Im Hinspiel kassierten die Kurstädterinnen gegen den Tabellenvorletzten noch eine unglückliche 19:24-Niederlage. Das Rückspiel wollte die Hänning-Sieben unbedingt für sich entscheiden. Die Vorzeichen dafür dafür standen trotz des eigenen Personalmangels nicht schlecht. Denn die Gäste reisten mit nur sechs Spielerinnen an, sodass die HSG Lügde-Bad Pyrmont über 60 Minuten in Überzahl spielen durften. In der Anfangsphase war die  Partie dennoch sehr zerfahren und erst nach fünf Minuten gingen die Gastgeberinnen mit 1:0 in Front. Nach dem 1:1-Ausgleich setzten sich die HSG-Mädels über 6:1, 9:2 zum 14:5 Halbzeitstand ab. In der Abwehr zeigte Bad Pyrmont ein solides Spiel, aber der Angriff ließ eher zu wünschen übrig. Chancen wurden sich - gerade aufgrund der Überzahl - genug erarbeitet, aber die Auswertung war schlecht. In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Viele Chancen, zu wenig Tore. Zwischenzeitlich ließen die jungen HSG-Damen dann aber ihr Können aufblitzen und kamen durch schöne Kombinationen zum Torerfolg. Danach verfielen die Gastgeberinnen allerdings schnell wieder in den alten Trott. Nach dem 24:13 ließen die Kurstädterinnen die Zügel etwas schleifen und waren in ihren Aktionen zu unkonzentriert. Was sicher auch daran lag, dass munter gewechselt wurde und jede Spielerin ihre Spielanteile bekam. Am kommenden Wochenende muss sich die Hänning-Sieben beim Tabellenführer aus Uetze enorm steigern, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Sehr gute Noten in Reihen der heimischen HSG verdienten sich die Alicia Heinrich im Rückraum und Lisa-Marie Ernst im Tor, die einige Bälle entschärfen konnten und zusätzlich drei Strafwürfe hielt. „Kompliment auch an den Gegner, der die weite Fahrt mit sechs Spielerinnen antrat und über 60 Minuten nicht aufgegeben hat“, zollte HSG-Trainer Jörn Hänning den Gästen Respekt.
HSG Lügde-Bad Pyrmont: Madleine Fasse (1), Lisa-Marie Ernst, Natalie Etzholz (1), Alena Kannengiesser (1), Alicia Heinrich (6), Lisa Schrader (3), Anna-Lena Adam (4), Ronja Maltzahn (2), Kristin Richter, Carina Behn (4), Carla Leite (1), Carolin Felchner (4), Sarah Webel (1).

HF Springe – VfL Hameln 22:23 (7:13).

Bei den HF Springe feierte die weibliche A-Jugend vom VfL Hameln einen knappen und etwas glücklichen 23:22-Auswärtssieg. Durch diesen vierten Saisonsieg verbesserten sich die Hamelnerinnen auf den sechsten Tabellenplatz. Trotz der in Unterzahl spielenden Gastgeberinnen, fand der VfL Hameln erst nach knapp zehn Minuten ins Spiel. Sicherer Rückhalt in der Anfangsphase war VfL-Torhüterin Marie Lina Fehrmann, die mit einigen guten Paraden glänzte. In den folgenden Minuten gelang es der VfL-Sieben immer wieder, durch schnelles Angriffs-Spiel  die Springer Defensive zu überwinden. So setzte sich die Hertting-Sieben über 5:2,10:5 bis zum Pausenpfiff auf 13:7 ab. Nach der Pause rückten einige B-Jugendspielerinnen ins Team von Springe nach. In das Spiel der Hamelnerinnen schlichen sich nach der Halbzeit einige technische Fehler ein. Dieses nutzten die Handballfreunde konsequent aus und verkürzten den Rückstand auf 10:13. Hellwach präsentierten sich dann vor allem Mara Duven und Katharina Poss, die ihre erarbeiteten Chancen mit vielen Toren in Folge krönten und wieder für etwas Sicherheit beim Zwischenstand von 20:12 sorgten. Gegen Ende der Partie zog Springe noch einmal richtig an und kam auf 15:20 heran. Auch in der Folge ließen die VfL-Mädels einige gute Chancen ungenutzt. Das nutzte Springe mit schnellen Tempogegenstößen aus und verkürzte wiederum auf 19:22. Nach 60 Minuten feierten die Gäste einen knappen Auswärtssieg mit nur einem Tor Differenz. „Dieses Spiel wurde mit viel kämpferischem Einsatz gewonnen und sollte der Mannschaft für die verbleibenden Spiele positiven Aufwind geben“, analysierte VfL-Trainerin Ute Hertting die Begegnung.
VfL Hameln: Katharina Poss (8), Mara Duven (8), Kathrin Böhlke (4), Kira Wissmann (2), Marijke Hoyer (1) Marie Lina Fehrmann, Katja Hochstädt, Jana Hertting, Jennifer Schumann, Julia Goltermann, Mareike Adomat.
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