25.09.2026 10:47
Regionsliga
Nach Derby-Pleite: Wie geht der VfL III mit seltenen Rückschlägen um?
Schrader: „Wir haben nach dem Derby einiges, was wir besser machen wollen“

Wie gehen die „Alt-Internationalen" um Oliver Glatz & Co. mit der ersten Niederlage nach eineinhalb Jahren um?
VfL Hameln III – HV Barsinghausen III (Sonntag, 15.30 Uhr).
Am kommenden Sonntag wartet auf den VfL Hameln III die nächste Aufgabe: In der Sporthalle Afferde trifft die Mannschaft auf den HV Barsinghausen III. Nach der 33:37-Pleite gegen die HSG Deister Süntel II soll in der heimischen Halle wieder gepunktet werden.
Wie die Chancen stehen, lässt sich im Vorfeld nur schwierig einschätzen. Die Gäste reisen mit einer ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage an – eine Statistik, die im Vorfeld wenig über das Kräfteverhältnis am Sonntag verrät.
Besonders angespannt stellt sich derzeit die personelle Situation der Hamelner dar. Der Kader ist derzeit Spiel recht dünn besetzt, sodass es auf der Wechselbank kaum Alternativen geben wird. Dafür erhält jeder einsatzbereite Spieler viel Spielzeit, um seinen Beitrag auf der Platte zu leisten.
Nach der Niederlage gegen die HSG Deister-Süntel II soll nun möglichst schnell wieder etwas Zählbares her. Die 33 erzielten Tore aus dem Derby machen Mut für die Offensive. In der Defensive muss hingegen deutlich mehr Stabilität einkehren: 37 Gegentore waren am vergangenen Wochenende schlichtweg zu viel.
Der HV Barsinghausen III wird den Hamelnern nichts schenken. Mit einem Sieg im Gepäck wissen die Gäste bereits, wie sich Erfolg in dieser Saison anfühlt. Der VfL will zeigen, dass die erste Niederlage nach rund eineinhalb Jahren keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Ob die Rückkehr in die Erfolgsspur gelingt und der VfL zwei wichtige Zähler einfahren kann, bleibt abzuwarten.
Sprecher Henrik Schrader: „Mund abputzen und weitermachen. Am Sonntag steht unser nächstes Spiel vor einer sechswöchigen Pause an. Danach sind wir hoffentlich wieder mehr Leute und können aus dem Vollen schöpfen. Wir werden diesmal nicht mit voller Kapelle auflaufen können. Dafür müssen diejenigen, die da sind, umso mehr Verantwortung übernehmen. Der Gegner ist für uns eine Wundertüte. Wir wollen dennoch unseren Stiefel spielen und die nächsten zwei Punkte einsacken. Wir haben nach dem Derby einiges, was wir besser machen wollen, gleichzeitig aber auch gesehen, dass wir offensiv richtig viel Qualität haben. Jetzt gilt es, das Ganze über 60 Minuten auf die Platte zu bringen. Im Anschluss spielt noch unsere zweite Herren, daher lohnt sich der Sonntagsausflug in die Halle nach Afferde umso mehr.“
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