13.03.2026 11:02

Regionsklasse


Die perfekte Geschichte: Schreibt der VfL Hameln III sein nächstes Erfolgskapitel?

VfL-Sprecher Henrik Schrader: „Unser Ziel für die restlichen Spiele ist klar: ungeschlagen bleiben"
Jannik Henke VfL Hameln Sprungwurf Oberliga
Jannik Henke vom VfL Hameln III.

TV Bodenwerder - VfL Hameln III (Samstag, 18 Uhr)

Am kommenden Samstag steht in Bodenwerder ein besonderes Rückspiel auf dem Plan: Der TV Bodenwerder empfängt als Tabellenzweiter den VfL Hameln III. Sportlich gesehen trifft hier der direkte Verfolger auf die Mannschaft der Stunde, die sich bereits vorzeitig die Meisterschaft gesichert hat.
Während Bodenwerder eine starke Saison spielt und sich im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat, liest sich die Bilanz der Gäste makellos. Der VfL Hameln reist als frischgebackener Meister an und hat bisher eine beeindruckende Serie hingelegt: Fünf Spieltage vor Saisonende steht das Team ohne einen einzigen Minuspunkt an der Spitze.

Für den VfL geht es in diesem prestigeträchtigen Duell nun darum, die „perfekte Saison“ zu vollenden. Das Ziel der Hamelner ist klar definiert: Die Spielzeit ohne Punktverlust zu beenden.

Sprecher Henrik Schrader zum Spiel:
„Als neu gegründete Mannschaft, die in dieser Konstellation vorher noch nie zusammengespielt hat, schon fünf Spieltage vor Saisonende Meister zu sein – das ist selbst für Hamelner Verhältnisse eine ziemlich verrückte Geschichte. Darauf sind wir natürlich stolz und genau das wollen wir am Samstag auch auf der Platte zeigen. Unser Ziel für die restlichen Spiele ist klar: ungeschlagen bleiben und die perfekte Saison vollenden. Wenn wir schon eine Geschichte schreiben, dann bitte eine, bei der selbst Baron Münchhausen am Ende sagt: ‚Gut, so weit hätte ich mich dann doch nicht aus dem Fenster gelehnt.‘ Aber Vorsicht: Wir spielen schließlich in Bodenwerder. Da kann es schnell passieren, dass ein Ball plötzlich drei Kurven fliegt, einmal über die Weser segelt, kurz auf Münchhausens Kanonenkugel landet und dann doch noch im Tor einschlägt. Unser Plan ist deshalb ganz einfach: Wir packen unsere berühmte Rattenfängerflöte aus und hoffen, dass die Punkte am Ende genauso brav hinter uns her aus der Halle marschieren wie damals die Ratten aus Hameln. Und wenn alles perfekt läuft, folgen sie uns anschließend sogar noch bis zum Mannschaftsabend – da wären sie auf jeden Fall auch gut aufgehoben und würden nicht verdursten.“
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