26.01.2026 13:42

Regionsklasse


Nächster Kantersieg: VfL-Routiniers bleiben in Balance

„Wir haben eindrucksvoll bewiesen, warum Gewicht nicht nur auf der Waage zählt, sondern auch auf der Anzeigetafel“
Dennis Werner VfL Hameln II Handball Landesliga Jubelfoto
Dennis Werner kann´s auch noch auf dem Feld, wie seine vier Treffer gegen Wettbergen zeigten.

TuS Wettbergen II – VfL Hameln III 26:43 (14:20).

„Wir haben eindrucksvoll bewiesen, warum Gewicht nicht nur auf der Waage zählt, sondern auch auf der Anzeigetafel“, erklärte Hamelns Sprecher Henrik Schrader lachend. Mit einem klaren 43:26-Auswärtssieg beim TuS Wettbergen II setzte das Schwergewicht der Liga ein deutliches Ausrufezeichen zum Rückrundenstart – auch wenn der Motor zunächst noch etwas brauchte, um die volle Last in Bewegung zu setzen.

Die Hamelner starteten mit einer 5:1-Abwehr, die aussah, als wäre sie frisch aus der Theorie-Vorlesung gekommen – aber noch nicht für die Praxis zugelassen. Die Lücken waren so groß, dass die Gegner hindurchpassten. „Der Beginn war verschlafen, die Köpfe schwer, die Beine noch schwerer“, so Schrader. Und so geriet der VfL zunächst in Rückstand, ohne eine klare Spielphilosophie erkennen zu lassen.
Ab der siebten Minute wurde dann aber der Gang eingelegt, den man braucht, wenn Masse bewegt werden muss. Die Abwehr wurde auf die gewohnte 6:0-Deckung umgestellt – „stabil, breit und wenig einladend. Das Spiel wurde sozusagen neu gestartet, diesmal mit funktionierender Statik“, so Schrader.

Der endgültige Weckruf folgte in Form einer Roten Karte gegen den TuS Wettbergen. Ab diesem Moment war klar: Jetzt rollt´s.

Spannung ließ der VfL III gar nicht erst aufkommen. Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste aufgehört hatte – nur noch breiter. Die Abwehr, unterstützt von einem starken Torhüter Lars Trant, wurde wieder zum gefürchteten Bollwerk und ließ über fast zehn Minuten kein Gegentor zu. Während Wettbergen nach Lösungen suchte, ließ sich der VfL nicht aus der Balance bringen.

Am Ende stand ein verdienter, deutlicher und auch in der Höhe absolut gerechtfertigter Auswärtssieg.

Spieler Niklas Röpke zum Spiel: „Das war zu Beginn durchaus schwere Kost. Das Foul gegen mich hat uns so richtig aufgerüttelt, habe ich gerne gemacht. Für mich war das aber kein Foul, das war ein Liebesbeweis. Aber wie Lothar schon gesagt hat: Wäre, wäre, Fahrradkette – ich steh noch, also war’s wohl nicht so schlimm. Danach ging es richtig ab. Für die nächsten Spiele sollten wir genau daran anknüpfen und ab Minute eins da sein! Wir wollen das Ding so schnell wie möglich durchbringen!“
VfL Hameln III: Niclas Sterner (8/1), Niklas Röpke (7/1), Jannis Ricke (6), Lukas Röpke, Adam Florczak, Dennis Werner (alle 4), Joel Höger, Marcel Krüger (beide 3), Jan Krebs (2), Sebastian Trant (1), Maik Dohme (1/1).
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