11.11.2025 12:40
Regionsklasse
Erfolgreicher Angelausflug: Die „alten Kadaver“ haben wieder angebissen!
Schrader: „Die alten Kadaver sind noch lange nicht eingerostet – eher wunderbar mariniert”

Jannik Henke auf Torejagd.
von Timor Folge
HSG Auhagen/Stadthagen II - VfL Hameln III 24:33 (11:15).
Was für ein Fang! Schon vom Anpfiff an war beim Auswärtsspiel der Hamelner Drittvertretung bei Auhagen/Stadthagen klar, wer die besseren Angelruten ausgeworfen hatte. „Mit präzisen Pässen und ordentlich Zug zum Tor konnten wir den Gegner früh ins Schwimmen bringen – so sehr, dass er schon nach wenigen Minuten die erste Auszeit zog”, so VfL-Sprecher Henrik Schrader. Der Auftakt lief also wie ein frisch geölter Rollenlauf: rund, zielsicher und mit ordentlich Spannung auf der Leine. Doch wie es beim Angeln so ist – manchmal zupft’s nur am Köder, ohne dass gleich ein dicker Fisch anbeißt. „Nach dem starken Start schlichen sich ein paar Fehler ein, und der Gegner durfte kurz am Ausgleich schnuppern. Aber wir blieben ruhig, stellten die Rute neu ein – und zogen vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit entschlossen davon”, erklärte Schrader. Das Trainer-Duo Alexander Nitschke und Timo Berge brachte es nach dem Spiel bildstark auf den Punkt: „Ein guter Angler fischt eben nur da, wo es sein muss. Der beste Angler des Ausflugs war aber unser Torwart-Titan Lars Trant, der einige Bälle mit seinen Händen fischte“, stimmten beide schmunzelnd in die Lobhudelei ein.
Am Ende stand ein souveräner Sieg und die Erkenntnis: „Die alten Kadaver sind noch lange nicht eingerostet – eher wunderbar mariniert”, so Schrader.
Nun heißt es die Leine einholen und Kräfte sammeln. Am 22.11. wartet im nächsten Heimspiel – und zugleich Topspiel – gegen Bodenwerder die nächste Gelegenheit, die ergatterten Punkte zu vergolden und vielleicht den nächsten großen Fang zu landen.
VfL Hameln: Jannis Ricke (9/3), Marcel Krüger (6), Alexander Nitschke (5), Lars Büker, Jannik Henke (beide 3), Dennis Lüttge (2), Niclas Sterner (2/1), Jan Krebs, Henri Manderla, Sebastian Trant (alle 1).
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