Für den VfL Hameln steht am kommenden Wochenende das letzte Heimspiel der laufenden Saison in der Regionalliga auf dem Programm. Gegen den bereits feststehenden Absteiger HSG Nienburg wollen die Rattenfänger ihre Erfolgsserie fortsetzen und sich gebührend von den eigenen Fans verabschieden. Die Vorzeichen für die Begegnung am Samstag könnten auf dem Papier kaum unterschiedlicher sein: Während der VfL Hameln als Tabellenachter mit ordentlich Rückenwind in die Partie geht – aus den letzten vier Spielen holte die Mannschaft von Trainer Marc Siegesmund drei Siege und ein Unentschieden –, steckt die HSG Nienburg im Tabellenkeller fest. Mit Platz 13 ist der Abstieg für die Gäste bereits besiegelt, zuletzt gab es drei Niederlagen und einen Achtungserfolg durch ein Remis gegen Schaumburg.
„Daher gilt: volles Programm, um noch einmal ein richtig gutes Spiel abzuliefern"
„Nach dem Auswärtssieg ist die Stimmung in der Mannschaft hervorragend. Für uns steht nun das letzte Heimspiel an, in dem wir uns ordentlich von unseren Fans verabschieden wollen – das klare Ziel sind dabei zwei Punkte. Bereits im Hinspiel in Nienburg haben wir uns in der Schlussphase etwas schwergetan, konnten uns aber dennoch durchsetzen; diesen Erfolg wollen wir nun wiederholen. In den drei Trainingseinheiten dieser Woche arbeiten wir gezielt daran, wieder mehr Geschwindigkeit in unser Spiel zu bringen als zuletzt. Ich hoffe, dass wir eine gute Leistung abliefern und im Anschluss gemeinsam mit den Fans feiern können – es gibt ja auch Freibier. Nienburg ist zwar bereits abgestiegen, lässt sich aber keineswegs hängen, wie das Unentschieden gegen Schaumburg am vergangenen Wochenende gezeigt hat. Besonders auf Jakob Naumann im linken Rückraum müssen wir achten: Er kann einen sehr guten Tag erwischen, weshalb wir ihn frühzeitig stören müssen und nicht frei zum Wurf kommen lassen dürfen. Ich erwarte einen kämpferischen Gast, der sich wehren wird. Im Vorbeigehen werden wir diese Aufgabe nicht lösen können, daher gilt: volles Programm, um noch einmal ein richtig gutes Spiel abzuliefern. Personell sieht es gut aus: Alle Spieler sind im Training. Ich habe also die Qual der Wahl, was für mich als Trainer natürlich eine sehr positive Situation ist.“
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