VfL wird überrannt: „Wir sind zurück auf dem Boden der Tatsachen“
Oldenburg macht kurzen Prozess / „Wir waren in Abwehr und Angriff komplett unterlegen"
Für André Brodhage (Mitte) und den VfL Hameln gab´s am Abend kein Durchkommen.
TvdH Oldenburg – VfL Hameln 36:23 (17:12).
„Wir sind zurück auf dem Boden der Tatsachen“, brachte es Hameln Trainer Marc Siegesmund am Abend auf den Punkt. In Oldenburg war für den VfL nichts zu beschicken, am Ende stand eine deutliche 23:36-Niederlage.. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase übernahmen die heimischen Oldenburger das Kommando und zogen früh auf 10:5 davon (16.). „Wir hatten keinen Zugriff in der Abwehr. Vorne hatten wir viel Verschuss, aus dem Rückraum ging kaum etwas“, schilderte Siegesmund. In der Folge versuchten es die Gäste bei eigenem Angriff im Sieben-gegen-Sechs, um dem fehlenden offensiven Durchbruch entgegenzuwirken. So gelang es dem VfL, den Fünf-Tore-Rückstand bis zur Pause immerhin nicht größer werden zu lassen.
Allerdings war gegen die Gastgeber auch nach dem Seitenwechsel kein Kraut gewachsen. „Ein Fehlschuss jagte den nächsten. Und auch die Torwartleistung hat uns nicht zurück ins Rennen gebracht“, haderte Siegesmund. Währenddessen setzten sich die Oldenburger Tor um Tor weiter ab und feierten in der 44. Minute die erste Zehn-Tore-Führung (27:17). Auch die fünf Treffer von Hamelns Topwerfer Benjamin Schieb konnten die 13-Tore-Niederlage am Ende nicht verhindern.
Siegesmund ordnete am Ende ein: „Kämpferisch haben die Jungs alles reingehauen. Uns hat schlicht und ergreifend das Werkzeug gefehlt, um hier heute mitzuhalten. Wir waren in Abwehr und Angriff komplett unterlegen.“ Nach nun drei Niederlagen in Folge stehen die Hamelner nun bei einem ausgeglichenen Sieg-Niederlage-Verhältnis (beide fünf). Dazu der Coach: „Platz fünf war eine schöne Momentaufnahme. Ich hoffe, dass jetzt alle verstanden haben, dass es nicht einfach so weitergeht, wenn wir nicht in jedem Spiel an die Grenzen gehen.“ VfL Hameln: Benjamin Schieb (5), Andreas Lüer (4), André Brodhage (4/3), Kari Hauksson (3), Niklas Colusso (2), Tim Jürgens (2/1), Hannes Grabbe, Ayke Donker, Sebastian Maczka (alle 1).
Robin Besser Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland. Telefon: 05155-2819 320 / 0176-8220 6485 besser@awesa.de
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