Nach vier Siegen in Folge riss die Erfolgssträhne der Hamelner mit dem Gastspiel bei der Burgdorfer Bundesliga-Reserve. Mit 34:40 musste sich der VfL geschlagen geben, doch dürfte die Niederlage letztlich die wenigsten überrascht haben. Mit dem SV Alfeld reist am Samstag ein Gegner an, der zuletzt mit gegensätzlichen Ergebnissen für Aufsehen sorgte. Auf der einen Seite siegten die Alfelder auswärts beim TV Cloppenburg mit 24:21, nur um die Woche darauf zuhause mit 19:29 gegen die HSG Schaumburg zu verlieren. Mit zwei Siegen und sechs Niederlagen bewegt sich Alfeld in Kellernähe. Ein Sieg dürfte dem Team von Trainer Marc Siegesmund besonders gut tun - im Anschluss findet im Hamelner Club43 noch die vom VfL Hameln ausgerichtete Sportlerparty statt, zu der alle eingeladen sind, die Lust haben.
„Niederlage in Burgdorf können wir einordnen“
„Nach der Auswärtsniederlage in Burgdorf liegt unser Fokus voll auf dem Heimspiel gegen Alfeld. Das Ziel ist klar: Wir wollen wieder zuhause punkten. Die Niederlage in Burgdorf können wir einordnen. Wichtig ist jetzt, dass wir nach vorne blicken, Gas geben und punkten. Alfeld hat in letzter Zeit mit komischen Ergebnissen überrascht. Einerseits schlagen sie den TV Cloppenburg auswärts mit 24:21 und verlieren dann gegen die HSG Schaumburg mit 19:29. Wir dürfen ihnen keinen Raum lassen und müssen unser Spiel mit hohem Tempo durchziehen, wie wir es auch schon gegen Burgdorf bewiesen haben. Wäre das Duell am Ende 40:40 ausgegangen, hätte sich auch keiner beschwert.
Alfeld agiert mit einer 6:0-Abwehr, die versucht, die Räume eng zu machen. Unser Plan ist es, permanenten Druck auszuüben und den Gegner mürbe zu machen. Mit Sören Lang haben sie einen sehr starken und treffsicheren Rechtsaußen. Im Rückraum verfügen sie über einen sehr guten, treffsicheren Mann, der auch schon höher gespielt hat, und mit Martin Hansemann und Knut Stasch haben sie ebenfalls sehr gute Spieler.
Personell ist alles im grünen Bereich, wir haben keine neuen Verletzten. Niklas Colusso ist nach seiner Krankheit wieder im Training, und auch Benjamin Schieb kehrt langsam wieder zurück. Wir haben 16 Spieler, die heiß sind zu spielen. Lediglich bei Jens Brückner, der am Bizeps operiert wurde, müssen wir Geduld haben. Er wurde erfolgreich operiert, jetzt beginnt die Heilung. Es ist aber fraglich, ob er in dieser Saison noch einmal spielen kann.“
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