15.09.2025 11:28
Oberliga - A-Jugend
Anfangsnervosität abgelegt: A-Junioren triumphieren deutlich
Hamelns Trainerteam sieht dennoch Luft nach oben

Erzielte elf Treffer in Gifhorn: Benjamin Schieb.
MTV Gifhorn – VfL Hameln 28:42 (14:20).
Mit großer Spannung und Vorfreude reiste die A-Jugend des VfL Hameln nach Gifhorn, um sein erstes Spiel der Saison zu bestreiten. „Die Anreise war geprägt von einer Mischung aus Nervosität und Vorfreude, da wir alle gespannt auf den Saisonauftakt waren“, schilderte VfL-Trainer Sebastian Steup. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die bis zum 6:5 in der 6. Minute andauerten, konnte sich die Mannschaft einen beruhigenden Vorsprung erarbeiten. „In dieser Phase des Spiels zeigte das Team eine konzentriertere Vorstellung und konnte die Nervosität ablegen“, so Steup.
In der 20. Minute wurde eine Auszeit genommen, um die Mannschaft neu auszurichten. Laut Trainer Sebastian Steup war die Abwehr „nicht sattelfest und aggressiv genug.“ Zudem wurde die zweite Welle „deutlich zu behäbig und zu langsam vorgetragen“ und im Angriff fehlte es am „spielerischen Element“. Trotz dieser Herausforderungen gelang es der Mannschaft, mit einer Sechs-Tore-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.
In den ersten zenn Minuten nach Wiederanpfiff bauten die Hamelner ihren Vorsprung auf zwölf Tore aus. Diese Phase war von einer starken Abwehr geprägt, die Gifhorn zu Fehlern zwang und diese mit Tempogegenstößen bestrafte. Trainer Steup zeigte sich „insgesamt zufrieden“ mit der Leistung, gab aber auch zu, dass die Mannschaft Schwächen in der Abstimmung in der Abwehr, im schnellen Umschaltspiel und in den Regelangriffen habe, „wo wir noch am Zusammenspiel arbeiten müssen.“
Im Tor überragten Fynn Kuper und Ole Himler, die beide eine „hervorragende Leistung“ zeigten und maßgeblich zum Erfolg beitrugen. Ansonsten war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder zu seiner Spielzeit kam und einen Beitrag leistete. Abschließend stellte Sebastian Steup fest, dass es „ein guter Start in die Saison“ war. Das Team muss nun an den erkannten Schwächen arbeiten, um gegen stärkere Gegner ebenfalls erfolgreich zu sein.
VfL Hameln: Ole Himler (1 geh. 7-M), Mika Koß (3), Fynn Rakel (6), Bent Kopperschmidt (4/1), Jonas Czizikowski (5), Paul Barbisan (3), Kimi Steup (2), Fynn Kuper (2 geh. 7-M), Finn Hölscher (2), Benjamin Schieb (11), Berkay Kaptan (1), Henry Troche (3), Carlo Witkop (2), Lennox Siever
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