Freitagabend-Auftritt in der Handball-Oberliga der Frauen: Der MTV Rohrsen (Platz 10, 2:4 Punkte) empfängt in heimischer Halle die Reserve des TV Hannover-Badenstedt (Platz 6, 2:2 Punkte). Für die Rohrserinnen, die nach einem Sieg und zwei Niederlagen aktuell den ersten Nichtabstiegsplatz belegen, geht es um wichtige Zähler im Tabellenkeller. Mit den Gästen aus der Landeshauptstadt reist laut MTV-Co-Trainer Giovanni Di Noto ein echtes „Überraschungsbonbon“ an: Da die Badenstedterinnen in ihren ersten beiden Partien mit stark rotierendem Personal aufliefen bleibt abzuwarten, wer am Freitagabend tatsächlich auf der Platte steht.
„Wir haben schon oft genug bewiesen, dass wir auch gegen stärkere Teams mithalten können"
„Das Spiel ist ein Überraschungsbonbon: Wir spielen am Freitag gegen den jungen, wilden Ableger von TV Hannover-Badenstedt – da weiß man nie, wer beim Gegner letztlich aufläuft. Die beiden bisherigen Spiele von Hannover-Badenstedt II sind von den Ergebnissen her sehr unterschiedlich ausgegangen. Wenn ich die Kader vergleiche, gab es in beiden Partien nur fünf gleiche Spielerinnen. Es hängt also stark davon ab, mit welcher Mannschaft sie anreisen. Der Gegner ist auf jeder Position doppelt und qualitativ gut besetzt. Sie wissen genau, was sie tun und verfügen über einen hervorragenden Spielfluss. Wir müssen hoffen, dass wir aus dem Vollen schöpfen können. Wir haben derzeit einige Krankheitsfälle im Team, da müssen wir abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Wir müssen zudem einen guten Tag erwischen, die sichtbaren Fehler aus den letzten beiden Spielen – gerade die vielen Fehlwürfe – abstellen und den gegnerischen Rückraum in den Griff bekommen. Selbst die beste Abwehrleistung nützt uns nichts, wenn wir vorne so viel verwerfen. Wir müssen geduldig spielen und unsere Chancen konsequent nutzen. Wir wollen unseren Heimvorteil ausspielen und dürfen nicht zu hastig agieren. Nach vorne ist der Gegner extrem schnell, gut und sicher – da müssen wir hellwach sein. Es muss vieles in unsere Karten spielen, damit wir punkten können. Dennoch können wir ohne Angst in die Partie gehen und auf unsere eigenen Stärken vertrauen: Wir haben schon oft genug bewiesen, dass wir auch gegen stärkere Teams mithalten können. Entscheidend ist, dass wir uns konsequent an unsere Marschroute halten."
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