In der Frauen-Handball-Oberliga spitzt sich der Abstiegskampf dramatisch zu. Am kommenden Samstag um 17:00 Uhr empfängt das Tabellenschlusslicht MTV Rohrsen den Tabellenelften MTV VJ Peine zum ultimativen Kellerduell. Für beide Teams ist die Marschroute klar: Es ist ein „Do-or-Die“-Spiel – wer hier verliert, wird den Gang in die Landesliga kaum noch abwenden können. Die Ausgangslage für die Gastgeberinnen ist herausfordernd. Bei noch drei ausstehenden Partien rangiert der MTV mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer auf dem 12. Tabellenplatz. Um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, sind für Rohrsen mindestens zwei Siege aus den verbleibenden Spielen alternativlos. Zudem ist die Mannschaft von Trainer Saulius Tonkunas auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen. Dennoch ist die Hoffnung am Hohen Feld nach den jüngsten Auftritten noch vorhanden: Aus den letzten vier Spielen holte der MTV zwei Unentschieden, darunter ein wichtiger Punktgewinn am vergangenen Wochenende gegen Schaumburg. Der kommende Gegner aus Peine liegt mit nur einem Zähler Vorsprung in Schlagdistanz zu Rohrsen, hat aber aus den letzten vier Spielen zwei Siege eingefahren.
„Wer mehr auf der Platte lässt, gewinnt. Wir müssen unser ganzes Herz dort lassen"
„Beide Mannschaften haben wieder Hoffnung. Es sind noch drei Spieltage; wir haben vier Punkte Rückstand, der Gegner drei auf einen Nichtabstiegsplatz. Wir spielen zu Hause und haben nach dem Punktgewinn im letzten Spiel Blut geleckt. Es wird das schwierigste Spiel der Saison für uns, denn der Gegner wird keine Geschenke mitbringen. Aber was ich gegen Schaumburg von meiner Mannschaft gesehen habe, war gut; sie ist stabil und glaubt an sich. Ich bin als Trainer natürlich optimistisch. Es wird schwierig, aber gegen einen direkten Konkurrenten müssen wir zu Hause einfach gewinnen – das ist so. Ich erwarte kein schönes Spiel, sondern ein Kampfspiel: Wer mehr auf der Platte lässt, gewinnt. Wir müssen unser ganzes Herz dort lassen. Ich hoffe, dass Birte Gellermann spielen kann, Leonie Seliger ist leider verletzt. Dass Cathrin Trant die letzten Spiele bei uns dabei ist, ist ein Signal an alle, denn sie bringt die dringend benötigte Stabilität mit.“
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