Vier Spiele verbleiben dem MTV Rohrsen noch, um in der Oberliga das fast Unmögliche möglich zu machen. Am kommenden Spieltag gastiert das Schlusslicht der Tabelle bei der HSG Schaumburg. Trotz einer schwierigen Ausgangslage und fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer klammert sich die Mannschaft von Trainer Saulius Tonkunas an die rechnerische Chance auf den Klassenerhalt. Die Situation für den MTV ist nach dem jüngsten Unentschieden gegen die SG Zweidorf/Bortfeld kritischer denn je. Bei noch acht zu vergebenden Punkten beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz fünf Zähler. Die Rechnung ist simpel, aber anspruchsvoll: Mindestens drei Siege müssen her, während die Konkurrenz aus Hildesheim und Zweidorf/Bortfeld patzen muss. Mit der HSG Schaumburg wartet am Wochenende ein Gegner aus dem gesicherten Mittelfeld (Platz 7). Die Formkurve der Schaumburgerinnen zeigte zuletzt nach unten: Drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen stehen dort zu Buche – darunter eine Pleite gegen Rohrsens direkten Konkurrenten aus Hildesheim.
„Wir werden mindestens drei Siege benötigen"
„Wir haben noch vier Spiele vor uns und die Lage ist – das müssen wir nicht schönreden – sehr schwierig. Durch das Unentschieden gegen die SG Zweidorf/Bortfeld im letzten Spiel ist die Situation noch komplizierter geworden: Der Abstand zum Nichtabstiegsplatz beträgt aktuell fünf Punkte. Dennoch haben wir bei vier verbleibenden Partien natürlich noch eine Chance, auch wenn diese klein ist. Wir werden mindestens drei Siege benötigen, während die Konkurrenz aus Hildesheim und Zweidorf/Bortfeld gleichzeitig Punkte liegen lassen muss. Da wir aber noch das direkte Duell gegen Hildesheim vor uns haben, bleibt ein Funken Hoffnung. Wir müssen jetzt strikt von Spiel zu Spiel denken. Als Nächstes steht die Auswärtspartie in Schaumburg an – ein sehr starker Gegner, der meiner Meinung nach zu Unrecht nur im Mittelfeld steht; ich sehe sie qualitativ deutlich höher. Wir können nicht mehr nach links oder rechts schauen, sondern müssen auch in Schaumburg versuchen, voll auf Sieg zu spielen. Für sie geht es tabellarisch um nichts mehr, was vielleicht genau unsere Chance sein könnte. Wir fahren mit erhobenem Haupt dorthin und wollen befreit, ohne Stress und unnötigen Druck, aufspielen. Personell gibt es kaum Veränderungen: Birte Gellermann wird noch nicht wieder spielen können, da wir bei ihr kein Risiko eingehen wollen. Ansonsten sind aber alle Spielerinnen dabei und einsatzbereit.“
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