09.03.2019 19:48

Oberliga Damen


Die „Ungeschlagenen“ besiegbar: Rohrsen stürzt Liga-Primus HSC!

Griese: „Gezeigt, dass wir es können“ / MTV gelingt 30:26-Achtungserfolg

    Saisonpremiere: Rohrsens Erste brachte dem HSC das Gefühl der Niederlage bei (Archivfoto).

    MTV Rohrsen – Hannoverscher SC 30:26 (15:15).

    Die Meisterschaft in der Oberliga ist dem HSC nur noch theoretisch zu nehmen. In einer beeindruckenden Dominanz marschierten die Hannoveranerinnen über 19 Spieltage hinweg durch die Liga: 16 Siege, drei Remis und keine Niederlage, dazu zehn Punkte Vorsprung auf die längst abgehängte Konkurrenz. Seit heute ist klar: Der Liga-Primus aus der Landeshauptstadt ist schlagbar. Im Hohen Feld gelang es dem MTV Rohrsen, den bisher übermächtig geglaubten Spitzenreiter zu besiegen. „Es freut mich sehr, dass wir uns bewiesen haben, dass wir Leistungen auf diesem Niveau abliefern können. Bisher waren wir uns sicher, dass dieses Potential in uns steckt – jetzt haben wir es gezeigt“, erklärte MTV-Trainer Carem Griese nach dem Achtungserfolg seiner Mannschaft. Im ersten Durchgang entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem es hin und her ging. Hannover erwischte den besseren Start und führte mit 3:1 (3), 6:4 (7.) und 8:6 (10.). Anschließend drehte Rohrsen die Partei kurzzeitig zu seinen Gunsten. Paula Abel erzielte den 8:8-Ausgleich und anschließend das 9:8 (13.). Bis zur Halbzeit ging es hin und her, beide Kontrahenten wechselten sich mit der Führung ab. Zur Pause stand es leistungsgerecht 15:15.

    Biesters Dreierpack bringt Entscheidung

    Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Rohrsen kontinuierlich. Der Lohn: Lena Körner, Celina Männich und Carina Neumann bauten, ausgehend vom 17:17 (37.) eine Drei-Tore-Führung zum 20:17 (40.) auf. Paula Abel und Victoria Pook erhöhten das Polster zur 45. Minute gar auf vier Treffer (22:18). Im Stile einer Topmannschaft sorgten die Hausherrinnen schließlich für die Entscheidung. Ein Dreierpack von Nele Biester führte in der 57. Minute zum 27:21 – zu viel für Hannover. „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit durch eine tolle Deckung auf unsere Seite gezogen und dank einer starken Gesamtleistung verdient gewonnen. Jede Spielerin hat zu einer überragenden mannschaftlichen Geschlossenheit beigetragen. Am Kreis und in der Deckung hat Paula Abel über die vollen 60 Minuten ein tolles Spiel gemacht – wenn man überhaupt eine Spielerin herausheben kann“, zog Griese sein Fazit. „Wir haben gezeigt, dass wir es können. Das Kunststück ist aber, dieses Niveau über eine gesamte Saison hinweg konstant zu zeigen. Das ist die Qualität, die Hannover auszeichnet. Der HSC ist auch auswärts eine Macht – da wollen mit unserer jungen Mannschaft in Zukunft hinkommen.“
    MTV Rohrsen: Victoria Pook (8), Paula Abel (6), Celina Männich (5), Nele Biester (4), Carina Wolf (3/1), Lena Körner (2), Carina Neumann (2/1).

    HSG Heidmark – ho-handball 42:25 (22:11).

    Die Hessisch Oldendorferinnen kamen in Heidmark unter die Räder. Bereits zur Pause lagen die Gäste beim Tabellenvierten mit 11:22 zurück – das Spiel war längst entschieden. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung auf 42:25 aus. Noch bitterer für die Sieben von Trainer Frank Käber: Der MTV Geismar hat gegen den Northeimer HC gewonnen und ist mit dem VfL Wolfsburg gleichgezogen, der das rettende Ufer belegt. ho-handball ist dagegen mit mittlerweile sechs Punkten Rückstand abgeschlagen Letzter.
    ho-handball: Lisa Huch (9/3), Anna Völkel (6), Lucie Albrecht (4/1), Katherina-Charlotte Lampe (2), Laura Tirschler (2), Andela Tomic (1), Maren Wiebusch (1).
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