Am kommenden frühen Samstagabend könnte der VfL Hameln den nächsten großen Schritt in Richtung Oberliga-Meisterschaft und Regionalliga-Aufstieg machen. Seit rund zwei Wochen beträgt der Vorsprung auf den ärgsten und wohl einzigen Verfolger im Aufstiegsrennen, den TuS GW Himmelsthür, drei Zähler. Allerdings haben die Hildesheimer auch bereits seit Wochen eine Partie mehr absolviert als der Hamelner Spitzenreiter. Am kommenden Wochenende bereinigt sich die Tabelle nun endlich, die Grün-Weißen haben spielfrei.
Sollte es bei den beiden Minuspunkten beim VfL bleiben, würden sich die Rattenfänger also vier Spieltage vor Saisonende auf fünf Zähler absetzen. Doch dafür muss die Siegesmund-Sieben ausgerechnet bei einem alten Bekannten liefern, der in den vergangenen Wochen zu alter Stärke aufgelaufen ist: der TV Jahn Duderstadt. Auf satte sechs Siege am Stück schaut der langjährige Oberliga-Konkurrent des VfL aktuell zurück. Nach der zwischenzeitlichen Schwächephase in der Saison haben sich die Göttinger in der Tabelle damit auf Rang drei vorgeschoben. Es wird also Zeit für das nächste Spitzenspiel.
„Das wahrscheinlich schwierigste Spiel, das noch vor uns liegt“
„Es ist das wahrscheinlich schwierigste Spiel, das noch vor uns liegt. Für mich war Duderstadt von Anfang an mit in der Verlosung im Aufstiegsrennen. Nach der anfänglichen Schwächephase haben sie sich mittlerweile auch ganz schön berappelt und zuletzt eine ordentliche Serie hingelegt. Uns erwartet also ein Spitzenspiel, in dem die Trauben sehr hoch hängen. Bei Duderstadt müssen wir besonders auf die vier Starken im Rückraum konzentrieren: Ole Hänies, Paulo Grozdek, Stjepan Knezic und Jannik Burgdorf. Darüber hinaus verfügt Duderstadt auch über gute Außenspieler. Der Kader mag vielleicht nicht sehr breit besetzt sein, ist dafür aber qualitativ sehr hochwertig. Und auf der Tribüne ist dort auch immer mächtig Alarm. Trotzdem wollen wir die Chance nutzen, uns auch offiziell auf fünf Punkte abzusetzen. Wenn wir das hinbekommen sollten, wäre das schon ein großer Schritt in Richtung Aufstieg.“
Personal: Lion Fielitz fehlt krankheitsbedingt; Mats Schmidt & Sebastian Maczka kehren zurück. Comeback von Tim Jürgens möglich.
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